Der Leiter des Hegerings Friesoythe, Udo Arends, übergab im Burghotel eine Spende des Hegerings in Höhe von 1300 Euro. Je einen Scheck über 650 Euro erhielten der Präventionsrat Frie-soythe und die Messdienergemeinschaft von St. Marien.

Das Geld war bei der revierübergreifenden Taubenjagd des Hegerings zusammengekommen. Mit dem Erlös der jährlichen Gemeinschaftsjagd aller Reviere des Hegerings würden im Wechsel ortsnahe soziale Einrichtungen unterstützt, so Arends. Als Hegering habe man eine hohe Verantwortung gegenüber Flora und Fauna, aber auch gegenüber der Gesellschaft. Dieser wolle man auch durch Unterstützung sozialer Einrichtungen und engagierten Jugendgruppen wie bei den Messdienern in der Kirchenarbeit gerecht werden, betonte der Hegeringleiter weiter. Dank zollte er dem Ehepaar Anke Diekmann und Gerold Jungsthöfel-Diekmann. Durch ihre Hilfe konnten die Tauben bratfertig verkauft werden.

Die Sprecherin der Messdiener, Alice Albers, dankte für die großzügige Unterstützung und betonte, dass das Geld dafür genutzt werden solle, um möglichst viele Kinder in den Sommerferien mit ins Jugendzeltlager nehmen zu können.

Der Leiter des Friesoyther Präventionsrates, Gerd Binder, dankte auch den Hegeringmitgliedern für ihre Hilfe, die ebenfalls in die Jugendarbeit investiert werde. Der Präventionsrat unterstütze Maßnahmen zur Persönlichkeitsstärkung von Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen, begleite pädagogische Theateraufführungen oder Workshops an Schulen, organisiere Informations- und Fortbildungsveranstaltungen und unterstütze Initiativen im Bereich der Gewalt- und Suchtprävention, der Medienkompetenz sowie der Integration. Zu den nächsten Aktion gehören „Friesoythe is(s)t international (Interkultureller Esstisch)“ und „Zivilcourage im Internet“ in Kooperation mit anderen Präventionsräten. Arends betonte, es sei schön zu hören, dass die finanziellen Mittel sehr wirkungsvoll für gute Zwecke verwendet werden würden.

Eine Reisegruppe der VHS Lübbecker Land besuchte jetzt Gärten im Oldenburger Münsterland. Unter der Leitung der Gartenplanerin Renate Tönsing waren drei Gärten und eine Baumschule das Ziel der 35 Männer und Frauen. Das „Gut Altenoythe“ der Familie Wreesmann mit seinem rund 4000 Quadratmeter großen Garten war das erste Ziel der Reisegruppe. Hier beeindruckten die Rhododendronblüte und der Waldgarten mit einer Vielfalt an Hosta. Spezialitäten aus dem eigenen Garten konnten im Hofladen der Familie Meiners probiert werden. Die Baumschule Aumann war ein weiterer Punkt auf der Reise. Die großzügige Anlage mit dem Philosophengang und dem Hausgarten auf dem historischen Quatmannshof im Museumsdorf Cloppenburg bildete den Abschluss der Reise.