Es bewahrheitete sich erneut: Westerloh kann auch bei Regen feiern. Gemeint war das Bezirkskinderfest, das der Westerloher Heimatverein auf dem Waldspielplatz auf die Beine gestellt hatte. Leider hielt das Wetter, was die Vorhersagen versprochen hatten. Es regnete den ganzen Tag Bindfäden. Durch die herbstliche Wetterlage kamen weniger Besucher zu dem Fest als erwartet. Dennoch ließen sich einige Leute von dem Regen nicht abhalten. Sie besuchten dennoch das Fest und zeigten dabei: Trotz fehlender Sonne sollte man sich den Spaß nicht verderben lassen.

Die wetterfesten Besucher machten das Beste aus der nassen Situation und nutzten das bunte Programm, das die Organisatoren für die Kleinen auf die Beine gestellt haben. Neben kulinarischen Genüssen bot die Veranstaltung allerlei Programm, so dass den jüngsten Gästen an dem Tag nicht langweilig wurde.

Sie konnten sich an der selbstgebauten Schießmaschine von Franz Seppel versuchen. An einer der Buden konnten Lose gekauft werden, an einer weiteren konnten die Kleinen geschickt Pfeile auf Luftballons werfen. Wer es von den Kindern lieber temporeicher mochte, konnte auf einer schrägen Ebene in einer Kiste die Bahn hinunter sausen.

Das Fazit der Westerloher war am Ende des Tages positiv: „Die Stimmung war trotz Regen gut, denn wir haben das Beste daraus gemacht.“

Bereits seit mehreren Jahren findet er statt, nun lud in diesem Jahr der Bürgerschützenverein Bösel seine Mitglieder zum mittlerweile zwölften Mal zum Krombacher Cup ein. Dabei gab es in jedem Jahr den Wanderpokal zu gewinnen.

In diesem Jahr konnte die zweite Kompanie das Pokalschießen für sich entscheiden. Die Westerloher Schützen sicherten sich mit 1038,2 Ringen den Pokal. Auf den zweiten Platz kam mit 1032,6 Ringen die vierte Kompanie vor der sechsten Kompanie, die auf 1022,7 Ringe kam.

Beste Einzelschützen waren Elisabeth Sprock, Rita Vagelpohl, Chrstoph Vagelpohl, Boris Willenborg, Annelies Stuckenborg und Ludger Jöring. Die Siegerehrung nahmen der Vorsitzende Martin Oltmann und Schießmeister Ludger Sprock vor. Der Cup wird mit dem Luftgewehr ausgeschossen. Jede Kompanie stellt zehn Schützen, jeder Schütze hat zehn Schüsse. Die Kompanie mit den meisten Ringen ist dann der erste Sieger des Krombacher Cups.

Bei dem Wettbewerb steht nicht nur der Sport, sondern auch die Geselligkeit im Mittelpunkt.