[SPITZMARKE]BARßEL - BARßEL/HEG - 34 neue Wohnbaugrundstücke weist die Gemeinde Barßel in bevorzugter Wohnlage in Elisabethfehn aus. Östlich der Schleusenstraße nahe des Elisabethfehnkanals und dennoch fernab der Oldenburger Straße ist die Kommune im Besitz von 32 Grundstücken an der Karl-Zessin-Straße.

Der Plan fand nicht die einhellige Zustimmung im Ausschuss. Zwei Mitglieder fanden, es gebe in Barßel genügend ausgewiesenes Areal zur Wohnbebauung. Die Gemeinde Barßel hat kürzlich ein Sonderprogramm verabschiedet, in dem bis zum Jahresende günstigere Konditionen für den Kauf von Baugrundstücken gelten. So zahlt die Kommune auch die Grunderwerbssteuer.

Eine schützenswerte Baumreihe in der Nähe der Ostendstraße (Barßelermoor) und 20 Eichen zwischen dem Mühlenweg und dem Barßeler Friedhof sollten nach der Sitzungsvorlage per Satzung geschützt werden. Ein Gespräch zwischen Wolfgang Briese (BUND), der auch Mitglied des Planungs- und Umweltausschusses ist, und dem Bürgermeister ergab dann die Möglichkeit der Bestandssicherung über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag, der jetzt mit dem Landwirt und der Kirchengemeinde abgeschlossen werden soll.

Dass nicht alle Träume der Möglichkeiten der Erholungsfunktion Barßels erfüllt werden, beweist das Bootszentrum Elisabethfehn. Hier, im nördlichen Teil Barßels am Ende der Mühlenstraße, sollte einst eine Wassersportmöglichkeit mit Aufenthaltsräumen und sanitären Anlagen entstehen. Das Grundstück einer Gaststätte wurde schon 1983 überplant. Aber aus diesen Plänen wird nichts. Der Ausschuss zog jetzt die Konsequenz und hob die Planfestsetzung auf. Im übrigen wird die gesamte Mühlenstraße zu einem „im Zusammenhang bebauten Ortsteil“ erklärt.