[SPITZMARKE]ESSEN - ESSEN/HR - Die Gewerbesteuer-Einnahmen der Gemeinde Essen werden im Laufe des Jahres mit 7,6 Millionen Euro um etwa 2,6 Millionen höher ausfallen als erwartet. Die Grundsteuer-Einnahmen erhöhen sich um rund zehn Prozent auf knapp eine Million Euro. Mit einem Nachtragshaushalt hat der noch bis Ende Oktober amtierende Gemeinderat diese „Schieflage“ jetzt korrigiert.

Einstimmig beschloss der Rat unter der Regie seines Vorsitzenden Benno Rump den Nachtragsetat mit einem Gesamtvolumen von 15,3 Millionen Euro. Damit erhöhte der Gemeinderat das Soll an Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt um 2,7 Millionen auf 11,5 Millionen Euro und das im Vermögenshaushalt um 1,5 auf 3,8 Millionen Euro. Den Höchstbetrag der aufzunehmenden Kassenkredite verringerte der Rat um eine halbe auf 1,5 Millionen Euro. Und die Gesamtbeträge der Kredite und auch der Verpflichtungsermächtigung bleiben für 2006 weiterhin bei Null Euro.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat den Bebauungsplan „Ostendorfe, westlich vom Calhorner Kirchweg“ als Satzung. Dadurch schuf er die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau von etwa zwölf Einfamilienhäusern. Der Erschließungsstraße für dieses nördlich des jüngsten Baugebiets in Ostendorfe gelegenen Neubaugebiets gab der Gemeinderat einstimmig den Namen „Mei-senweg“.

Essener Gemeindebrandmeister bleibt weiterhin Guido Coldehoff. Das entschied der Gemeinderat einstimmig auf Vorschlag der freiwilligen Feuerwehren von Bevern und Essen. Coldehoff wurde am 23. Februar 1998 Nachfolger von Georg Bäker, der damals wegen Erreichens der Altersgrenze von 62 Jahren aus diesem Amt ausscheiden musste.

Entlastung erteilte der Gemeinderat einstimmig dem heutigen Bürgermeister und damaligen Gemeindedirektor Georg Kettmann für die Jahresrechnung 2004 der Gemeinde. Damit folgte er einem Vorschlag des Rechnungsprüfungsamtes des Landkreises Cloppenburg.

Ein herzliches Dankeschön sagte der Bürgermeister allen Ratsmitgliedern für die gute und harmonische Zusammenarbeit während der gesamten und nun bald zu Ende gehenden Wahlperiode. „Mit einem gewissen Stolz dürfen wir alle“, so Kettmann, „auf unsere gemeinsame Arbeit zurückblicken“. Der neue Rat nimmt im November seine Arbeit auf.