Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Sport in Barßel STV bekommt neuen Trainingsplatz an der Kampstraße

Direkt hinter dem Jahn-Stadtion, auf der Fläche wo die großen Bäume stehen, soll ein neuer Trainingsplatz für den STV Barßel angelegt werden.

Direkt hinter dem Jahn-Stadtion, auf der Fläche wo die großen Bäume stehen, soll ein neuer Trainingsplatz für den STV Barßel angelegt werden.

Heiner Elsen

Barßel - Es ist ein Problem, dass den Sport- und Turnverein (STV) Barßel seit vielen Jahren beschäftigt: Es gibt nicht genügend Platz für Jugendfußballer, sowohl im Spiel- als auch im Trainingsbetrieb. Eine geeignete Fläche dafür gibt es schon: Direkt hinter dem Jahn-Stadion an der Kampstraße gibt es eine Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Sportplatz“. Deshalb stellte der STV Barßel jetzt den Antrag, genau dort einen neuen Trainingsplatz anzulegen, der auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Tourismus des Rates der Gemeinde Barßel Thema war.

Bedingungen schlecht

„Die Bedingungen für Jugendtrainer sind nirgendwo so schlecht wie derzeit in Barßel. Hier muss dringend etwas getan werden und dieser Standort ist dafür bestens geeignet und alternativlos“, sagte Christoph Raming (CDU), der selbst beim STV aktiv ist und jahrelang Jugendtrainer war, auf der Sitzung. Deshalb wurde bereits im Mai der entsprechende Antrag gestellt. Auch die anderen Fraktionen konnten das Anliegen des STV gut nachvollziehen.

Jetzt musste in der Sitzung nur noch geklärt werden, wie dieser neue Platz aussehen soll. In der Sitzungsvorlage hatte die Verwaltung drei verschiedene Varianten vorgelegt. Einmal einen rund 85 mal 65 Meter großen Platz, für den allerdings 72 recht alte Bäume entfernt werden müssten. Dann eine zweite Variante, dabei ist der Platz etwas kleiner, rund 71 mal 45 Meter, und es müssten nur 31 Bäume gefällt werden. Und eine dritte Variante, bei der der Platz schräg mit Regenwasserrückhaltebecken angelegt wird. Der dritte Vorschlag wurde im Auftrag der Verwaltung vom Planungsbüro Wessels und Grünefeld erarbeitet und dort wäre kein Eingriff in den Baumbestand nötig. Dafür müsste aber eine Lärmschutzwand gebaut werden. In einer von Maik Kamphaus (SPD) beantragten Sitzungsunterbrechung meldete sich auch der STV zu den drei Vorschlägen zu Wort. „Die dritte Variante hätte für uns keinen Nutzen, da dann sehr viel Rasen im Schattenbereich liegen würde. Wir favorisieren die zweite Variante“, sagte STV-Schriftführer Tim Elsen. Auch die Vertreter der CDU-Fraktion sprachen sich für diesen Vorschlag aus. „Für die Bäume können wir sicherlich Ersatzpflanzungen vornehmen. Ich pflanze auch gerne selbst mit“, so Raming.

Einstimmiges Votum

Daraufhin beantragte die CDU-Fraktion, den Beschlussvorschlag dahingehend zu ändern, dass Variante 2 und nicht mehr 3 angenommen wird. Einstimmig votierte der Ausschuss für den von der CDU geänderten Antrag. Die Gemeinde fördert das Vorhaben des STV mit 20 Prozent der Kosten. Aktuell geht man von rund 115 000 Euro Kosten zur Anlage eines solchen Platzes aus. Den endgültigen Beschluss trifft der Verwaltungsausschuss in der kommenden Woche.

Heiner Elsen
Heiner Elsen Redaktion Münsterland
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Sie geben Orientierung im Evangelischen Krankenhaus (v.l.) Andreas Hoppe, Elli Fitzner, Gertrud Wessel-Terharn und Pastorin Anke Fasse.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS IN OLDENBURG Sie geben Orientierung und Sicherheit im Krankenhaus-Dschungel

Anja Biewald
Oldenburg
Kommentar
Oliver Braun

ZUR ABSAGE DES DEMOKRATIEFESTES IN SCHORTENS Ideologiebefreit Probleme lösen

Oliver Braun
Verfolgt seinen Plan: Oldenburgs Cheftrainer Pedro Calles (links) spricht mit Deane Williams.

VOR AUSWÄRTSSPIEL IN ULM Baskets-Coach Pedro Calles blendet Rennen um Platz acht aus

Niklas Benter
Oldenburg
Meinung
Landwirte protestieren am Rande einer Veranstaltung der Grünen. Die Ampel zieht viel Kritik auf sich.

FORDERUNGSKATALOG AUFGESTELLT Darum sind die Landwirte weiterhin wütend auf die Politik

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Ein Mann zündet sich einen Joint an. In der Umgebung von Schulen und Spielplätzen ist das Kiffen in Niedersachsen weiterhin verboten. Doch wer kontrolliert die Einhaltung?

TEIL-LEGALISIERUNG IN NIEDERSACHSEN Städte und Gemeinden fordern Klarheit und Unterstützung bei Cannabis-Kontrollen

Christina Sticht (dpa)
Hameln