Friesoythe - Nachdem in der vergangenen Woche der Landkreis Cloppenburg bekannt gegeben hat, dass die Kreisverwaltung bis zum Jahresende eine Entscheidung der Stadt Friesoythe bezüglich ihrer Bedarfe für eine neue Sporthalle am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) braucht, hat sich jetzt die Stadtverwaltung in diesem Zusammenhang gemeldet. Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers teilt mit, dass sie unmittelbar nach der Sitzung des Schulausschusses der Stadt Friesoythe am 22. November mit der Kreisrätin Anne Tapken sprechen will, um das weitere Vorgehen und eine mögliche Vereinbarung abzustimmen.
Kostenbeteiligung klar
„Die Stadt Friesoythe hat bereits erklärt, dass sie sich mit einem Anteil an den Kosten der neuen Sporthalle des Kreises beteiligen wird. Von daher ist die Ausgangslage nach meinem Dafürhalten klar: Der Landkreis baut eine Dreifeldsporthalle und die Stadt beteiligt sich mit einem Drittel an den Kosten“, teilt Hamjediers mit. Mit den gleichen Zeilen hat sie auch eine Bürgeranfrage des CDU-Stadtverbands zu diesem Thema beantwortet – auch wenn sich der Ersten Stadträtin dabei nicht erschloss, an welcher Stelle es einen Klärungsbedarf gibt. In der Bürgeranfrage forderte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jann Christian Hegewald die Stadtverwaltung ebenfalls dazu auf, für die neue Sporthalle eine Verwaltungsvereinbarung abzuschließen.
„Eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Landkreis abzuschließen, ist nicht Teil der Beschlusslage, stand bis dato auch nicht im Raum. Richtig ist, dass der Landkreis vor kurzem mit der Stadt Kontakt aufgenommen hat und um den Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung bittet. Dies habe ich in den Ratsgremien kommuniziert. Die Ratsgremien wurden und werden von mir zudem darüber informiert, wenn sich neue Entwicklungen ergeben oder Gespräche stattfinden“, so Hamjediers weiter.
Rat muss entscheiden
Wie jetzt weiter verfahren werden soll, obliegt laut Hamjediers der Entscheidung der Ratsgremien, die sich in den nächsten Sitzungen damit befassen werden. Ebenfalls betonte die Erste Stadträtin, dass sich der CDU-Stadtverband keine Sorge machen müsse, dass die Stadtverwaltung die Notwendigkeit weiterer Sporthallenkapazitäten nicht erkannt hätte. „Die Initiative, sich überhaupt mit dem Thema ,zusätzliche Sporthallenkapazitäten’ zu befassen, kam seinerzeit aus der Stadtverwaltung“, so Hamjediers.
