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NWZonline.de Region Cloppenburg

„Staat darf soziale Marktwirtschaft nicht einzwängen“

12.01.2013

Ramsloh Das Thema „Wirtschaft und Ethik“ stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung des CDU-Gemeindeverbandes Saterland und des MIT Kreisverbandes Cloppenburg im Landgasthof Dockemeyer in Ramsloh. Heinz Steenken, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender und Vorsitzender des MIT-Kreisverbandes konnte neben zahlreichen Besuchern auch Landtagspräsidenten Hermann Dinkla sowie den CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley und Pfarrer Ernst Halbe als Referenten willkommen heißen. Sein Gruß galt auch Bürgermeister Hubert Frye, Heinz Walter Koch (Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes) sowie Vertretern der Kirche und kirchlicher Einrichtungen sowie des Rates der Gemeinde Saterland.

Karl-Heinz Bley betonte, dass sozial und christlich keine Gegensätze bedeuten müssen und forderte gerechte Löhne ein. „Die soziale Marktwirtschaft hat uns Wohlstand gebracht und für Deutschland viel erreicht“, sagte Dinkla, dennoch gelte es ethische Maßstäbe einzuhalten, denn soziale Marktwirtschaft sei kein zügelloser Kapitalismus. Zwar verlange auch diese nach Ordnung und Kontrolle, aber es dürfe nicht passieren, dass der Staat alles vorschreibe. „Der Staat darf nicht eingreifen und die soziale Marktwirtschaft einzwängen. In der Vergangenheit hat sich vieles verändert und es braucht sicherlich hier und da neue Regeln, aber das Fundament der sozialen Marktwirtschaft ist die verantwortete Freiheit.“ Dinkla forderte außerdem die Qualifizierung der Unternehmer im Rahmen ihrer Ausbildung und des Studiums auch im Bereich Wirtschaftsethik.

In der öffentlichen Debatte werde häufig ein Gegensatz zwischen Wirtschaft und Ethik konstruiert. Unternehmen werde Ignoranz gegenüber sozialen, ökologischen und humanitären Fragen vorgeworfen. „Die Wirtschaft übernimmt Verantwortung“, sagte Steenken. Gesellschaftliche Verantwortung sei zu einem Wettbewerbsfaktor geworden. Die Integration von Werthaltungen in Unternehmensstrukturen sei eine wichtige Aufgabe des Managements. Steenken: „Gewinne ermöglichen Spielraum für Forschung und Innovation, bilden das Fundament für weiteren Erfolg und sind für die Sicherung von Arbeitsplätzen notwendig.“ Alle Redner waren sich einig, dass die soziale Marktwirtschaft das Erfolgsmodell auch für die nächsten Jahrzehnte sei.

„Wir hören hier immerzu nur Gewinne“, sagte Hans Geesen in der Diskussion. Es sei an der Zeit, nicht nur über Gewinne zu debattieren, sondern sich dafür einzusetzen, dass der Sonntag wieder geschützt werde. Gefordert wurde auch, dass sich die Politik weiterhin stark für eine gute Ausbildung junger Menschen macht.


     www.nwzonline.de/landtagswahl-2013 
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