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Gastronomie in Friesoythe Im Stahltower trinken, essen und schlafen


Sie freuen sich auf das Gebäude (von links): Bauunternehmer Markus Janßen, Architekt Frank von Garrel, Bauherr Matthias Bley und Bürgermeister Sven Stratmann.



Heiner Elsen

Sie freuen sich auf das Gebäude (von links): Bauunternehmer Markus Janßen, Architekt Frank von Garrel, Bauherr Matthias Bley und Bürgermeister Sven Stratmann.

Heiner Elsen

Friesoythe - Direkt vor den westlichen Toren der Stadt Friesoythe entsteht derzeit ein neues gastronomisches Großprojekt. Im sogenannten „Stahltower“ will Bauherr Matthias Bley aus Bösel seinen Traum von Hotel, Restaurant und Kneipe an der Emsstraße verwirklichen. In direkter Nachbarschaft zu McDonalds wird seit einigen Tagen schon fleißig gebuddelt.

28 Zimmer

Dort entstehen rund 1900 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. „Das Hotel wird 28 Zimmer haben und man kann durch einen Automaten 24 Stunden, sieben Tage die Woche ein- und auschecken“, sagt Bley. Die Hotelzimmer sollen Berufsreisende, Vertreter, Monteure, Touristen, E-Bike-/Radfahrer und weitere Gäste beherbergen können. „Die Räumlichkeiten werden modern und die Zimmer auf der Südseite erhalten einen Balkon. Wir bieten für unsere Zimmer ebenfalls verschiedene Komfortklassen“, sagt der 37-jährige Böseler, der insgesamt vier Millionen Euro in das Bauvorhaben investiert.

Neben dem Hotel will Bley auch die Kneipe im Erdgeschoss betreiben. Der Name steht auch schon fest. „Die Kneipe soll ,Abseits’ heißen, denn das Gebäude liegt ja nicht direkt im Standkern, sondern etwas am Rand“, so Bley weiter. Das Restaurant soll „Regional“ heißen und wird von einem externen Betreiber geführt. Der Name soll aber dort laut deren Facebook-Seite Programm sein – typisch deutsche Rezepte sollen kreativ umgesetzt mit Produkten aus der Region auf dem Teller landen.

Auf den Namen „Stahltower“ kam Bauherr Bley durch den Friesoyther Beinamen Eisenstadt. „Erst dachte ich an Eisentower, aber das klang mir zu sehr nach dem Ex-US-Präsidenten Eisenhower. Und Stahl passt ja auch zur Eisenstadt“, sagt Bley mit einem Schmunzeln. Sein eigentlicher Plan war, auf dem Grundstück einen Garagenpark zu bauen. „Doch die Stadtverwaltung sagte, dass dieser Grund mehr Potenzial hat. Sie hatten recht“, so Bley. Rund sechs bis zehn Arbeitsplätze sollen an der Emsstraße entstehen.

Gebäude bleiben stehen

Auf seinen neuen beiden Flurstücken stehen aber auch noch Gebäude – unter anderem die Hallen der alten Fleischerei Manfred von Garrel. „Die Immobilien sollen erstmal stehen bleiben. Den Turm der alten Fleischerei werden wir als Blockheizkraftwerk nutzen“, sagt Bley.

Als Bauzeit für das neue Hotel rechnet Bley zusammen mit seinem Architekt Frank von Garrel und Bauunternehmer Markus Janßen mit rund einem Jahr. „Vielleicht können wir im August 2022 zum Schützenfest hier schon ein Frauenfreibier anbieten“, hofft Bley.

Heiner Elsen
Heiner Elsen Redaktion Münsterland
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