Garrel - Das Organisationsteam der Sternsingeraktion in Garrel um Daniela Meyer, Kerstin Meyer, Stephanie Piontek und Bodo Dieckvoss haben alles versucht, damit die Sternsinger die Glück- und Segenswünsche für das Jahr 2022 persönlich überbringen können, leider ohne Erfolg. Zunächst war eine große Aktion geplant, wie man das aus vergangenen Jahren kennt. Dann kam eine erste Änderung: Besuche nur nach Anforderung und ohne Betreten des Hauses. Alle per E-Mail angemeldeten Besuchswünsche bleiben für die Aktion im nächsten Jahr bestehen.

Wegen der angespannten Lage wurde jetzt eine dritte Variante vorbereitet: Alle, die gern einen Aufkleber für die Haustür und auch den Segenswunsch mit Kreide anbringen möchten, können jetzt in die Kirche kommen. Das Orga-Team hat einen Tisch vorbereitet mit vielen Informationen zur diesjährigen Aktion mit dem Motto „Gesund werden – Gesund bleiben, Ein Kinderrecht weltweit“. Auf dem Tisch steht ein Kasten mit Kreidestücken. Ein Kreidestück kann man mitnehmen und damit zu Hause das Schriftzeichen „20+C+M+B+22“ anschreiben. Neben der Kreide stehen alternativ Aufkleber zur Verfügung, die man an die Haustür kleben kann.

In den letzten Tagen wurden in viele Häuser kleine Spendentüten gebracht. Wer eine Spende geben möchte, kann die Spendentüte oder auch Geld in eine Spendenbox werfen, die neben dem Infotisch in der Kirche aufgestellt wurde. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Sternsingeraktion mit einer Überweisung zu unterstützen (DE11 2805 1501 0203 9303 00, St. Johannes Baptist, Verwendungszweck: Sternsinger). Infotisch und Spendenbox stehen bis zum 14. Januar in der Kirche.

Garrels Sternsinger haben in den Jahren vor Corona jedes Jahr etwa 15.000 Euro gesammelt. „Wir wollen die Aktion unbedingt unterstützen, sie darf nicht ausfallen“, sagt Daniela Meyer. Sie hofft, dass ein namhafter Spendenbetrag zusammenkommt. Die Sternsingeraktion gilt als weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder. Unterstützt werden Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa.