Strücklingen - Nicht mehr viel übrig ist vom Gemäuer des „Strücklinger Hofes“. Der Bagger leistet ganze Arbeit. Gekauft hat den ehemaligen Landgasthof und das Grundstück der Immobilienmakler Wjatscheslaw Pankratz aus Quakenbrück. Pankratz, der auch Bauingenieur ist, plant die Fläche teilweise mit Häusern zu bebauen.
Um das im hinteren Bereich des Grundstücks liegende Domizil des Wassersportvereins (WSV) „Sagter-Ems“ Strücklingen und die Paddel- und Pedalstation laufen derzeit Kaufverhandlungen zwischen der Gemeinde Saterland und dem Investor. Bisher gibt es hierfür langjährige Pachtverträge beziehungsweise kurzzeitige Nutzungsverträge, die noch mit den Vorbesitzern geschlossen wurden. „Die betroffenen Grundstücke möchte die Gemeinde Saterland gerne vom jetzigen neuen Eigentümer käuflich erwerben. Bisher sind noch keine Kaufverträge abgeschlossen worden“, erklärte Bürgermeister Thomas Otto. Die Gespräche mit Pankratz verliefen bisher ganz fruchtbar. Der Ankauf sei zudem politischer Wille, so Otto. Auch den Grillunterstand möchte die Kommune übernehmen. „Sollte es klappen, versetzen wir diesen entweder auf dem Grundstück oder wir finden einen geeigneten Platz in Strücklingen“, sagt der Bürgermeister.
Der WSV-Vorsitzende Emil Hartmann geht davon aus, dass der Verein das Gelände weiter nutzen kann – ebenso wie Peter Herrmann, der die Paddel- und Pedalstation betreibt. „Die Station in der Nähe des Deiches hat Bestandsschutz und was anderes darf da nicht gebaut werden“, sagt Herrmann. „So ist es auch im Bebauungsplan festgelegt“, betont Arno Ewen von Touristik „Südliches Ostfriesland“, die die Paddel- und Pedalstation betreut. Die Lage der jetzigen Station sei ein guter Standort. Das Einzige was sein könnte ist, dass der Anleger an der Sagter Ems zum „Utender Kanal“ verlegt werde, so Ewen.
