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NWZonline.de Region Cloppenburg

Tannen, Basar und Ehrung

15.01.2019

In allen vier Gemeindeteilen des Saterlands sind am Samstag ehrenamtliche Helfer aus den Vereinen unterwegs gewesen, um die vom Weihnachtsfest ausgedienten Tannenbäume gegen eine kleine Spende einzusammeln. In Scharrel und Ramsloh machten sich bereits morgens die Jugendfeuerwehren, unterstützt von den Kameraden der aktiven Wehren mit Fahrzeugen auf den Weg.

In Sedelsberg waren es über 42 Mitglieder der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), die die Bäume holten und sie als Grundstock für das Osterfeuer auf einen Haufen kippten. Mit fünf Treckern und Anhängern wurden die Tannen eingesammelt und auf der Weide neben der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes abgeladen. Zum Mittag trafen sich alle Mitglieder im Canisiushaus dann zu einem gemeinsamen Essen.

Etwas nördlicher in Strücklingen waren die Musiker des Musikvereins Strücklingen unterwegs. Auch hier sollen die Bäume als gut brennbares Material später dem Osterfeuer in Wittensand dienen. Insgesamt waren am Samstag im Saterland über 120 fleißige Sammler auf den Straßen.

Die Resonanz auf den Kommunionskleiderbasar, der seit vielen Jahren gemeinsam von den Pfarrfilialen St. Georg Strücklingen und St. Jakobus Ramsloh angeboten wird, ist wieder einmal groß gewesen. So zog auch Maria Eilers, eine der sechs ehrenamtlichen Helferinnen am Samstagnachmittag, ein positives Fazit im Pfarrheim Ramsloh.

Gut zu tun hatten die ehrenamtlichen Helferinnen bereits am Samstagmorgen beim Entgegennehmen der Kommunionsanzüge und der Kommunionskleider. 30 Anzüge und 40 Kleider, viele Paar weiße Schuhe, zahlreichen Haarschmuck und sonstiges Zubehör seien den Helferinnen gebracht worden, die dann nachmittags den Eltern von Kindern, die im diesem Frühjahr zur Erstkommunion gehen, angeboten worden seien, schilderte Eilers.

Die Helferinnen standen ihnen bei der Suche mit Rat und Tat zur Seite. Ein Großteil der Anzüge und Kleider konnten wieder umgesetzt werden.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte kürzlich zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue eingeladen. Neben Repräsentanten des öffentlichen Lebens wurden rund 70 Bürger aus allen Bundesländern eingeladen, die sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben. Mit der Einladung danken der Bundespräsident und seine Frau Elke Büdenbender den Gästen für ihr Engagement. Später lud Steinmeier die Bürger noch zu einem gemeinsamen Mittagessen in den Großen Saal seines Berliner Amtssitzes ein.

Unter den Gästen waren vier Vertreter der autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen aus Deutschland. Neben des Repräsentanten der nationalen Minderheiten in Deutschland, dem Vorsitzenden des Minderheitenrates im Jahre 2018, Karl-Peter Schramm aus Scharrel, sind drei weitere engagierte Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen geehrt worden: Babett Zenker aus Cottbus, Jovica Arvanitelle aus Mannheim, Dr. Heinrich Gustav Erdmann aus Risum-Lindholm.

„Ich war positiv überrascht über die Einladung zum Neujahrsempfang. Denn zum ersten Mal lud der Bundespräsident den Vorsitzenden des Minderheitenrats in Deutschland ein. Auch die Teilnahme weiterer Vertreter der Friesen, Sorben und deutschen Sinti und Roma freut mich überaus“, sagte Schramm: „Es zeigt, dass wir ein selbstverständlicher Teil Deutschlands sind und endlich wahrgenommen werden. Der Empfang gab mir ebenfalls die Möglichkeit mit politischen Vertretern ins Gespräch zu kommen und unsere Anliegen anzusprechen.“

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