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NWZonline.de Region Cloppenburg

Theater und Musik

01.02.2019

Einige Wochen lang hatten die Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums Barßel (Soeste-Schule) das Theaterstück „Fliegender Stern“ unter Leitung von Stefanie Langner und Monika Pelmeyer einstudiert. Auch die Kostümierung hatten die Laiendarsteller selbst entworfen. Nun brachten sie das Stück in der Aula der Schule auf die Bühne.

Dazu hatten die Schauspieler die Mädchen und Jungen des Kindergartens Barßel eingeladen und erfreuen sie mit der Aufführung. Der Indianerjunge „Fliegender Stern“ möchte zu den Großen gehören. Aber das ist gar nicht so leicht, denn er muss weinen, wenn er vom Pferd fällt, erwischt beim Angeln nie einen Fisch und fürchtet sich davor, ins Wasser zu springen.

Doch zum Glück erfährt er den liebevollen Zuspruch seiner Eltern und den Ansporn seiner Freunde. So überwindet „Fliegender Stern“ seine Angst und meistert schließlich alle Mutproben. Die größte steht ihm jedoch noch bevor. Denn der „weiße Mann“ hat durch sein Eindringen in das Indianergebiet und den Bau der Eisenbahn die Büffelherden vertrieben, die die Stammesfamilien so dringend zum Überleben brauchen. Gemeinsam mit seiner Freundin „Grasvogel“ macht sich „Fliegender Stern“ auf den gefährlichen Weg, um den „weißen Mann“ zur Rede zu stellen. Zu Abschluss der einstündigen Aufführung gab es kräftigen Beifall.

Recht erfolgreich ist die diesjährige revierübergreifende Taubenjagd des Hegerings Barßel verlaufen. Insgesamt wurden fast 90 Ringeltauben, die in der Region verbreitet sind, von Barßels Weidmännern gestreckt. Insgesamt beteiligten sich an dieser Jagd rund 80 Jägerinnen und Jäger aus den hiesigen Revieren und den benachbarten und befreundeten Hegeringen aus Stickhausen, Apen, Uplengen, Kloster Barthe, Hesel, Overledingen, Friesland, Oldenburg Land, Altenoythe, Wardenburg und Bösel.

„Nötig ist die Jagd, da Tauben beispielsweise die Grünpflanzen anfressen, wodurch die Pflanzen geschädigt werden. Außerdem verursachen die Tauben Schäden in den Vorgärten“, sagte Hegeringleiter Rudi Schulte in seiner Begrüßung. Dabei bedankte er sich bei den Jagdpächtern, die ihre Reviere für die Jagd zur Verfügung stellen.

Gejagt wurden die Tauben nicht in Gruppen. Jeder einzelne Jäger stellte sich in den einzelnen Revieren an und erlegte im Anflug die Tauben. „Wir führen die Taubenjagd alljährlich für einen kirchlichen oder sozialen Zweck und für die Jugendarbeit in der Gemeinde durch. In diesem Jahr profitieren aus dem Reinerlös drei Vereine, die sich um die Jugendarbeit verdient machen. Es sind der Sportverein Harkebrügge, die freikirchliche Gemeinde Elisabethfehn und die DLRG-Ortsgruppe Barßel“, sagte Hegeringleiter Schulte. Die Jagdhornbläsergruppe hatte die Jagd nicht nur angeblasen, sondern auch später die Strecke beim Schüsseltreiben beim Heim von Club 70 in Harkebrügge verblasen.

Beim Musikverein Harkebrügge wird auf den Nachwuchs gesetzt. Bereits 2011 wurde das Jugendorchester gegründet. Die jungen Musiker sollen Spaß an der Musik in einem Orchester entwickeln und auf das Zusammenspiel im Hauptorchester des Musikvereins vorbereitet werden. Bereits bei vielen öffentlichen Auftritten stellte das Jugendorchester sein musikalisches Können unter Beweis.

Kürzlich hatte der Musikverein zu einem Schülerkonzert in das Pfarrheim St. Marien eingeladen. Bei Kaffee, Tee und Kuchen zeigte der Nachwuchs sein bisher erlerntes musikalisches Repertoire.

Den Anfang machte die Blockflötengruppe unter der Leitung von Renate Schulte. Dabei wurden auch die Eltern mit einbezogen. Weiter ging es mit der Saxofongruppe unter der Leitung von Mechthild Hinrichs und den Querflöten unter der Leitung von Iris Kirre. Die Gruppe von Silke Kröger ließ die Klarinetten erklingen. Als dann das Schlagzeug und die Trompeten erklangen, wurde es lauter im Pfarrheim.

Den Abschluss bildete das Jugendorchester unter Dirigentin Eva-Maria Oeltjenbruns. Für interessierte Jungmusiker bestand an diesem Nachmittag die Möglichkeit, verschiedene Instrumente auszuprobieren. „Es war ein gelungenes Schülerkonzert und ich hoffe, dass wir einige Kinder und Jugendliche für die Musik begeistern konnten“, zog Vorsitzender Christian Meyer ein positives Fazit.

Der Musikverein lädt für Sonntag 3. März, ab 11 Uhr zu einer offenen Probe in der Grundschule ein.

Über eine Spende von 1000 Euro darf sich der Verein „Stöppkes“ aus Barßel freuen, der sich für bedürftige Kinder und Jugendliche in der Gemeinde einsetzt. Das Geld stammt aus dem Verkauf von Bagels auf dem Weihnachtsmarkt des Schützenvereins Neuland.

Michael Nitschke von der Allianz-Generalvertretung in Barßel backte zusammen mit Patrick Brandt die Teigwaren und verkaufte über 400 Stück. Den Teig stellte Jörg Ripken von einer Bäckerei zur Verfügung. Unterstützt wurde Nitschke beim Verkauf von seiner Tochter Paulina und Svea Schulze-Osthoff.

Den Scheck überreichten Nitschke und Ripken an Pastor Thomas Perzul, dem ersten Vorsitzenden des Vereins. „Das ist ein tolles Engagement“, lobte Perzul.

Der Verein unterstützt bedürftige Familien zum Beispiel bei Kindergartenbeiträgen, Freizeiten oder kauft Fahrräder für Kinder und Jugendliche.

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