THüLE - THÜLE/KR - Das zahlenmäßig weitaus größte Feld bildeten wie immer die Einzelfahrer. Bernd Sieger, Vorsitzender des Verbandsausschusses Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre, schickte das Feld der Radfahrer mit einem lauten Knall auf die Reise um die Thülsfelder Talsperre. Auf der Straße bildete sich einen nicht Enden wollender „Lindwurm” von Pedalrittern, der sich vom Sportplatz ausgehend durch Thüle Richtung Talsperre zog.

Bei der 27. Fahrt erstmals mit dem Fahrrad dabei war Ehrenvorsitzender Willy Müller. Er hatte die Tour ins Leben gerufen und in seiner über 25-jährigen Amtszeit als Vorsitzender nie Zeit, mitzuradeln. Eine perfekt ausgeschilderte Strecke sowie Streckenposten und Helfer, die die Fahrer unterwegs mit Getränken stärkten, sorgten dafür, dass keiner vom rechten Weg abkam und alle wieder gesund und heil das Ziel erreichten. Auch Pannenwagen waren dabei und halfen, wenn Not am Mann war. Die Beliebtheit der Tour wurde nicht zuletzt durch die weite Anreise verschiedener Teilnehmer von der Küste bis zum Ruhrgebiet unterstrichen. Die größten Gruppen wurden mit einem Pokal ausgezeichnet, wie in der Vergangenheit stellte der Thüler Campingplatz Wilken mit 136 Teilnehmern das stärkste Kontingent. Nicht die Zeit, in der die 20 Kilometer lange Strecke zurückgelegt wurde, war entscheidend, sondern es zählte nur der Olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“. Jeder Fahrer wurde nach erfolgreicher

Teilnahme mit der Medaille belohnt.

Obwohl keine Zeitnahme erfolgte, wollten einige Fahrer möglichst schnell ins Ziel kommen. Motivation könnte der Frühschoppen gewesen sein. Die Schnellsten bewältigten die Strecke in rund 45 Minuten. Bei der großen Verlosung gab es mehr als 100 Preise zu gewinnen.