Thülsfelde - Sonntag, 9 Uhr. Es nieselt ein wenig, die Luft ist feucht, und es sind etwa 15 Grad. „Ich freue mich auf die Einheit“, sagt Ludger Oltmann aus Altenoythe erstaunlich gut gelaunt für diese Rahmenbedingungen. Und mit dieser Lust auf die 25 Minuten Walking und die drei jeweils neunminütigen Laufeinheiten ist er auf dem Parkplatz am Kletterwald an der Thülsfelder Talsperre nicht allein.
Tolle Ergebnisse
Ludger und seine Frau Ingrid sind zwei der rund 45 Teilnehmer der NWZ-Aktion Lauf geht’s, die im Einzugsbereich für den sonntäglichen Lauftreff an der Talsperre wohnen. Cheftrainer Andreas Kuhlen (Falkenberg) begrüßte die Sportler zum ersten gemeinsamen Training. Anfang Mai war das sechsmonatige Sportprogramm gestartet, das Ziel ist der Halbmarathon im Oktober. „Es ist phänomenal, die Steigerungen zu sehen, die die Teilnehmer jedes Jahr machen – von 0 Kilometern bis zum Halbmarathon“, machte Trainer Jan Puncak den Teilnehmern Mut für die kommenden Laufeinheiten.
Dank des Trainingsbuches mit dem vorgeschriebenen Laufpensum und den sonstigen Lauf-geht’s-Unterlagen hätten er und seine Frau bisher gut ins Programm gefunden, berichtet Ludger Oltmann. Er sei früher – „so vor 30 Jahren mal“ – regelmäßiger gelaufen, habe es dann aber wieder gelassen. „Ich habe von Lauf geht’s gelesen und mich informiert. Dann wusste ich, dass es genau das Richtige für mich ist, weil das Laufen stufenweise gesteigert wird“, berichtet der Altenoyther. Der Lauftreff an der Talsperre richtet sich an Anfänger – die so genannten Latte macchiatos. Und deswegen sagte Trainer Michael Landwehr zu Beginn der Einheit auch: „Jeder in seinem Tempo, wir Trainer verteilen uns. Es läuft niemand alleine.“
Kurzer Draht zu Trainern
Der Lastruper übernimmt gemeinsam mit Kuhlen, Puncak und dessen Vater Michael Puncak, Lidia Hartmann und Svenja Pötter die Betreuung der Sportler. Wer wollte, konnte seine Handynummer eintragen, um eine gemeinsame Whats-App-Gruppe zu gründen – so ist der Draht zu den Trainern bei Fragen kurz.
Bevor es allerdings auf die etwa sechs Kilometer lange Strecke ging, wurde sich aufgewärmt. Den Trainingsplan inklusive der Übungen empfindet Silvia aus Friesoythe als Pluspunkt. Sie hatte schon 2017 an Lauf geht’s teilgenommen und ist seitdem – trotz einer Verletzungspause – beim Laufen drangeblieben. Bei ihrer ersten Teilnahme schaffte sie es bis zum Halbmarathon. „Das Gefühl danach war toll“, erinnert sie sich und freut sich in Zukunft auf viele sonntägliche gemeinsame Trainingseinheiten mit den anderen Teilnehmern und Trainern.
