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NWZonline.de Region Cloppenburg

Fußball: Traditionsvereine enttäuschen

16.12.2010

LANDKREIS CLOPPENBURG Traditionsvereine im Niemandsland: Zwei ehemalige Vorzeigemannschaften des Kreisfußballverbands Cloppenburg, der VfL Löningen und Blau Weiß Ramsloh, sind nur noch Kreisliga-Mittelmaß. Doch sie sind nicht die einzigen Teams, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Das zeigt der zweite Teil des Rückblicks auf die Hinrunde der Saison 2010/2011.

SV Cappeln: Nicht kleckern! Klotzen! Das war das Cappelner Motto vor Saisonbeginn. Markus Bohmann, Fabian Ostendorf sowie Jens Schmidt verstärkten den mehrfachen Kreispokalsieger. Auch auf der Torwartposition sahen die Fans mit Rene Dressler ein neues Gesicht. Er sorgte mit starken Leistungen dafür, dass die Cappelner in der Tabelle nicht noch weiter nach unten gerutscht sind.

Doch mit einer ordentlichen Rückrunde könnten sie noch einige Plätze in der Tabelle gutmachen. Schließlich beträgt der Rückstand zu Platz drei nur fünf Zähler. Bester Torschütze: Paul Pstragowski (9).

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SC Winkum: Der SC Winkum musste als Aufsteiger früh feststellen, dass in der Kreisliga ein rauerer Wind weht als in der I. Kreisklasse. Nach vier Spieltagen hatte die Elf von Trainer Torsten Breher erst drei Punkte auf dem Konto. Den ersten Sieg feierte sie gegen Ramsloh (2:1). Winkum überwintert mit 22 Punkten auf Platz zehn.

In der Fairnesstabelle belegt das Team aus der Stadt Löningen einen Platz im Tabellenkeller. Auch wegen zahlreicher Undiszipliniertheiten sahen die Winkumer in 15 Spielen 46 Gelbe Karten und vier Ampelkarten. Bester Torschütze: Christian Niehe (9).

VfL Löningen: Die Löninger starteten gut. Doch dann verloren sie den Kontakt zur Spitzengruppe. Zwei Gründe für den Absturz sind das Verletzungspech und die schlechte Chancenverwertung. Ein Lichtblick ist Michael Lampe. Der Torwart, der mindestens Landesliga-Niveau hat, glänzte nicht nur mit guten Paraden – sondern auch als eiskalter Elfmeterschütze. Er war schon dreimal erfolgreich. Bester Torschütze: Lars Reinert (7).

BW Ramsloh: Die Saterländer haben ein turbulentes Jahr hinter sich. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga wollten sie angreifen. Die Voraussetzungen waren gut. Der Kader konnte weitestgehend zusammengehalten werden. Doch der Schuss ging nach hinten los. Ramsloh dümpelte im Mittelfeld herum.

Daraufhin trennte sich der Vorstand von Coach Uwe Töllner. Interimstrainer sind Thomas Claaßen und Peter Thoben, die bis zum Saisonende im Amt bleiben. Doch auch ihnen gelang es bisher nicht, das Ruder herumzureißen.

BWR-Torwart Michael Kramer ist wegen des mageren Abschneidens enttäuscht. „Wir haben nur 22 Punkte aus 16 Begegnungen geholt. Das ist ein Schlag ins Gesicht.” Die Mannschaft habe in vielen Begegnungen die nötige Einstellung vermissen lassen. „Das hat sich gerächt. Jetzt überwintern wir als Fünftletzter.”

Doch die Rückkehr der Langzeitverletzten Jewgeni Buss und Kevin Binner macht ihm Hoffnung. „Mit ihnen steigt unsere Durchschlagskraft.“ Bester Torschütze: Michael Kipke (6).

FC Lastrup: Der amtierende Kreispokalsieger riss in der Hinrunde wahrlich keine Bäume aus. Das neu formierte Team – Trainer Jörg Roth musste zwölf Zugänge einbauen – erlebte Höhen und Tiefen. Doch die Lastruper, die mit Christoph Fröhle einen der stärksten Kreisliga-Spieler überhaupt in ihren Reihen haben, können noch einen gewaltigen Sprung nach vorne machen, haben sie doch drei Nachholspiele vor der Brust. Bester Torschütze: Christoph Fröhle (9).

SV Thüle: Die Thüler werden es verdammt schwer haben, dem Abstieg zu entrinnen. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt acht Punkte. Trainer Hugo Rosenwinkel, der Anfang September Spielertrainer Horst Elberfeld abgelöst hat, ist nicht zu beneiden. Vor allem im Abwehrbereich muss er sich etwas einfallen lassen. Seine Elf hat schon 41 Gegentore erzielt. Eventuelle Neuverpflichtungen sollen die Wende einläuten. Bester Torschütze: Horst Elberfeld (8).

FC Sedelsberg: Die Sedelsberger steuern schnurstracks der I. Kreisklasse entgegen. Das Team von Trainer Günter Frerichs hat schon 14-mal verloren und erst vier Pünktchen auf dem Konto. Den einzigen Sieg feierte es auf eigenem Platz gegen den BV Garrel (3:2). Bester Torschütze: Andre Lüken (4).

Viktoria Elisabethfehn: Den Elisabethfehnern war vor der Saison klar, dass die Saison kein Zuckerschlecken werden würde. Doch dass sie der Musik so weit hinterherlaufen würden, hätten wohl die wenigsten Experten erwartet. 81 Gegentore und 14 Niederlagen in 16 Begegnungen sprechen für sich. Mitte September warf Trainer Martin van der Pütten die Brocken hin. Ihm folgte Jörg Kleemann als Interimstrainer, der aber nach Informationen der Nordwest-Zeitung das Team in der Rückrunde nicht mehr betreuen wird. Bester Torschütze: Alexander Heidt (7).

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