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Polizei im Landkreis Cloppenburg Erste Spuren bei Transporteraufbrüchen

Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta hat erste Spuren in Bezug auf die Aufbrüche von Firmentransportern im gesamten Landkreis Cloppenburg. (Symbolbild)

Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta hat erste Spuren in Bezug auf die Aufbrüche von Firmentransportern im gesamten Landkreis Cloppenburg. (Symbolbild)

Archiv

Nordkreis/Oldenburger Münsterland - Seit einigen Monaten haben es bislang unbekannte Täter auf Transporter von Firmen im gesamten Landkreis Cloppenburg abgesehen. Sie brechen nachts die Bullis auf und stehlen aus ihnen Werkzeug. In jüngster Zeit häufen sich die Meldungen der Polizei über solche Vorfälle.

Allein in Bösel waren zwischen vergangenem Montag und Dienstag drei Firmentransporter aufgebrochen und Werkzeug aus ihnen entwendet worden (unsere Redaktion berichtete). Bei einem Bulli war es beim Aufbruchversuch geblieben.

Erste Ermittlungsansätze

Auf Anfrage bei der Pressestelle der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta teilte Polizeihauptkommissar Jan-Dirk Meiners mit, dass die Polizei derzeit ermittle, ob es zwischen den Taten im Landkreis Cloppenburg Zusammenhänge gibt. „Die zuständigen Kriminalbeamten prüfen immer nach Spurenbild bzw. Vorgehensweise, ob gegebenenfalls eine bestimmte Tätergruppierung tätig ist“, so Meiners.

Konkrete Zeugenhinweise seien aktuell noch nicht bei der Polizei eingegangen, aber es gebe laut Meiners erste Ermittlungsansätze, die es weiter zu Bearbeiten gilt und die sich in nächster Zeit verdichten könnten. Die Monteur- und Werkstattwagen würden zielgerecht von den Tätern angegangen werden, da sich in diesen oft hochwertiges Werkzeug befinde, dass in Geld umgesetzt werden könne.

Schadenssumme unklar

Wie hoch der bislang entstandene Schaden im Landkreis ist, lässt sich laut Polizei nicht genau beziffern. Meiners: „Neben den Wiederbeschaffungskosten sind bei den meisten Taten Schäden an den Fahrzeugen entstanden, die behoben werden müssen, daher müssen auch diese dazu gerechnet werden und lassen sich für die Polizei nicht genau beziffern.“

Handwerksbetrieben und Inhabern solcher Firmenbullis rät die Polizei, diese nicht am Straßenrand abzustellen. Besser seien beleuchtete Bereiche und am sichersten würden die Fahrzeuge in abschließbaren Hallen oder Garagen stehen. Des Weiteren warnt die Polizei davor, Wertgegenstände, wie eben hochwertige Werkzeuge, in den Fahrzeugen liegen zu lassen.

Tanja Mikulski
Tanja Mikulski Redaktion Münsterland
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