Ramsloh - Trauer um Doris Waskönig. Die Ramsloherin ist am Mittwoch, 27. September, im Alter von 93 Jahren verstorben. Sie stand stets an der Seite ihres 2017 verstorbenen Ehemanns Dr. h.c. Peter Waskönig, dem einstigen Eigentümer des Kabelunternehmens Waskönig + Walter. Sie war aber nicht nur die Frau, die ihm im Hintergrund den Rücken frei hielt, sie selbst war auch eine durchaus selbstbewusste und starke Persönlichkeit. Sie konnte auf ihre sympathische und unnachahmliche Art Menschen sehr gut zuhören, konnte Situationen treffend einschätzen und gab gerne ihre Erfahrungen weiter. Ein großes Anliegen war es ihr auch, die Stiftung ihres Mannes über seinen Tod hinaus zu unterstützen. Die Dr. h.c. Peter und Doris Waskönig Stiftung fördert begabte und vor allem auch gesellschaftlich engagierte junge Menschen.

Ihre große Leidenschaft war die Fotografie. Wenn sie auf Reisen ging, dann war eine Kamera ihr steter Begleiter. Egal ob Rumänien, Bali, Indonesien oder Myanmar, sie verstand es in beeindruckender Weise, nah an den Menschen zu sein und ihren Alltag in den Fokus zu nehmen – und das auch fernab der Touristenströme. Ausstellungen dieser faszinierenden Bilder machten die Fotografin weit über die Kreisgrenze hinaus bekannt. Eine weitere Leidenschaft war das Singen. Bis ins hohe Alter nahm sie gerne das Mikro in die Hand und begeisterte das Publikum. Außerdem gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern des 1973 ins Leben gerufenen „Vereins für Reiten und Tennisspiel Ramsloh“, dem heutigen Tennisverein Saterland. Auch dem Rotary Club Cloppenburg-Quakenbrück war sie stets eng verbunden.

Der Trauergottesdienst findet am Samstag, 14. Oktober, um 11 Uhr in der St. Jakobus-Kirche in Ramsloh statt.

Carsten Bickschlag
Carsten Bickschlag Redaktion Münsterland (Leitung Cloppenburg/Friesoythe)