Landkreis Cloppenburg - Als „vollen Erfolg“ verbucht der Behindertenbeirat im Landkreis Cloppenburg das jährliche Treffen der hiesigen Beiräte, das nun im Gebäude der Cloppenburger Kreisverwaltung organisiert wurde. 29 Personen aus den Städten und Gemeinden waren gekommen, die von dem 1. Vorsitzenden Franz Koddenberg begrüßt wurden.
Auch „Hausherr“ Landrat Johann Wimberg hieß die Teilnehmenden willkommen und bedankte sich für deren Einsatz. Denn ohne die ehrenamtlichen Beiräte wäre der Landkreis wohl nicht dort, wo er jetzt stehen würde. Durch deren Arbeit sei es ermöglicht worden, dass Menschen mit Behinderung ohne Diskriminierung am täglichen Leben teilnehmen könnten. Auch wenn bisher nicht alle Ideen umgesetzt werden konnten, betonte Wimberg die wichtigen Impulse der Beiräte in den politischen Gremien und Ausschüssen.
Als Gastredner hatte der Behindertenbeirat Wilfried Abheiden vom Betreuungsverein Cloppenburg eingeladen. Er erläuterte als Geschäftsführer die Aufgaben des Vereins. In Deutschland gab es im vergangenen Jahr 1,26 Millionen rechtliche Betreuungen, von denen 7,5 Prozent durch Betreuungsvereine übernommen wurden.
189 Beratungen, 53 Vorsorgevollmachten, 62 Ehrenamtliche, sieben betreute Angehörige, 20 ehrenamtliche Vermittlungen und 67 allgemeine Beratungen – das ist die Bilanz des Betreuungsvereins Cloppenburg. Abheiden stand außerdem den Ehrenamtlichen aus den Beiräten Rede und Antwort. Mit Blick auf 2023 erwarten den Betreuungsverein einige Herausforderungen, beispielsweise durch die Umsetzung neuer Gesetze. Dafür würde zusätzliches qualifiziertes Personal gesucht, ebenso wie neue Ehrenamtliche. Weitere Informationen, auch zur Mitarbeit, gibt es unter www.betreuungsverein-cloppenburg.de.
