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Übung im Ammerland Kreisfeuerwehrbereitschaften Cloppenburg und Vechta proben den Ernstfall

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Cloppenburg hat nun im Ammerland gemeinsam den Ernstfall geübt.

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Cloppenburg hat nun im Ammerland gemeinsam den Ernstfall geübt.

Friedhelm Kröger

Cloppenburg/Vechta/Apen - Mit 163 Feuerwehrleuten und 35 Fahrzeugen ist die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Cloppenburg am Samstag-Vormittag zu einem Übungs-Einsatz nach Apen ausgerückt. Ausgearbeitet wurde das Szenario bei der Firma AMF Bruns von der Kreisfeuerwehr Ammerland. Dabei wurden zahlreiche Herausforderungen geprobt: Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Ölabwehr im Gewässer, Menschenrettung aus brennenden Gebäuden und Rettung von verschütteten Personen.

Alle Beteiligten waren mit dem Verlauf sehr zufrieden, resümiert Friedhelm Kröger als Pressewart der Kreisfeuerwehr Cloppenburg. Kreisbrandmeister Arno Rauer (Garrel) und Kreisbereitschaftsführer Hartwig Henke (Cappeln) bedankten sich bei den Kameradinnen und Kameraden aus dem Ammerland. Ein besonderer Dank ging an die Firma AMF Bruns, auf deren Firmengelände geübt werden konnte. Im Anschluss wurde die gesamte Übung von den Kameraden aus dem Kreis Vechta wiederholt.

In vier Zügen angerückt

Diese rückten am Nachmittag mit mehr als 150 Kameradinnen und Kameraden in vier Zügen der Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) nach Apen aus. Der stellvertretende KFB-Führer Friedrich Meyer-Moormann (FF Borringhausen) leitete gemeinsam mit Marcel Meyer (FF Damme) den Einsatz und koordinierte die Züge zu den jeweiligen Einsätzen.

So kam es auf einem landwirtschaftlichen Gelände zu einem Szenario, bei dem ein Gebäude in Vollbrand stand. Zudem war ein weiteres Gebäude, in dem Personen vermisst wurden, stark verraucht. Sofort rückten der 1. und 4. Zug der KFB aus. Mit Unterstützung des 3. Zuges, der die Wasserversorgung mit über 1,6 Kilometer Schlauchleitung herstellte, konnten insgesamt acht Personen gerettet werden. Zudem wurde eine Ausbreitung auf eine angrenzende Strohhalle durch eine Riegelstellung verhindert.

Unter einem Flurförderfahrzeug war eine Person eingeklemmt. Der 2. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Vechta konnte diese Person schnell befreien.

Unter einem Flurförderfahrzeug war eine Person eingeklemmt. Der 2. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Vechta konnte diese Person schnell befreien.

Parallel musste der 2. Zug mehrere technische Rettungen durchführen. Auf einem Unternehmensgelände kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Des Weiteren kippte ein Flurförderfahrzeug auf die Seite, wodurch eine Person schwer eingeklemmt war. Mit viel Geschick konnte auch diese Person aus ihrer Lage befreit werden. Während der Übung wurden weitere Szenarien eingespielt – Person von Teleskoplader sowie von einem Mischer eingeklemmt –, die ebenfalls gemeistert und abgearbeitet werden konnten.

Ehrungen

Nachdem die Wasserversorgung durch den 3. Zug hergestellt worden war, konnte dieser die anderen Züge weiter mit Atemschutzgeräteträgern und weiterem Equipment unterstützen. So musste beispielsweise in einem nahegelegenen Gewässer eine Ölsperre gesetzt werden, da es zu einem angenommenen Ölaustritt gekommen war.

Am Ende der Nachbesprechung übergab Friedrich Meyer-Moormann gemeinsam mit Kreisbrandmeister Matthias Trumme noch einige Präsentkörbe. So wurde Ralf Bürger für seine Tätigkeit als Zugführer des 3. Zuges, die er seit 28 Jahren ausübt, geehrt, da er bei der kommenden Wahl aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl steht.

Des Weiteren wurden Stefan Hitz und Michael Reinke für ihren 25. Einsatz in der Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Vechta geehrt. Außerdem erhielten der Bereitschaftsführer der KFB Ammerland, Thorsten Prüsener, sowie sein Stellvertreter Henning Hinrichs, einen Präsentkorb für die Vorbereitung der Übung.

Kreisbrandmeister Trumme dankte abschließend dem DRK Vechta, das wieder einmal die Kameradinnen und Kameraden sowie die Gäste hervorragend verpflegt hatte.

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