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NWZonline.de Region Cloppenburg

ULF setzt die Segel

05.10.2017

Von Landratten zur seetauglichen Crew: Nach einem Tag Aufenthalt in Amsterdam mit verschiedenen Besichtigungen ist eine Gruppe der Liebfrauenschule (ULF) Cloppenburg in der niederländischen Hafenstadt Harlingen angekommen und hat zum ersten Mal das dreimastige Segelschiff „Tsjerk Hiddes“, ihr Zuhause für die kommenden sechs Tage, gesehen. Nachdem die erste Herausforderung des Beladens des Schiffes über drei kleine Boote gemeistert worden war, verbrachten die Schüler den ersten Tag an Deck des Schiffes. In den nächsten Tagen wurden verschiedene Stationen angelaufen. Dazu musste die Crew selbstständig Segel setzen und verschiedene Manöver unter fachkundiger Anleitung durchführen. Neben den nautischen Herausforderungen galt es auch, an jedem Tag 34 hungrige Mäuler zu stopfen, denn an Bord galt Selbstversorgung.

Mit fast 13 Tonnen Hilfsgütern im Gepäck ist die Litauenhilfe des Katholischen Kaufmännischen Vereins (KKV) Cloppenburg zu ihrem 43. Hilfstransport gestartet. Ziel war die Gemeinde Telsiai im Westen Litauens. Die ehrenamtlichen Helfer hatten den Lkw beladen und auf die Reise geschickt, Reinhold Wulfers und Rainer Stratmann folgten ihm mit einem Transporter, der vom Ortsverband Cloppenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe kostenlos zur Verfügung gestellt worden war. „Mit dabei haben wir Rollstühle, Rollatoren und Gehhilfen, Lebensmittel, Bekleidung, Matratzen und vieles mehr“, so Stratmann. Auch ein Lifter mit einer mehr als vier Meter langen Führungsschiene für gehbehinderte Personen wurde verladen. Bestimmt sind die Hilfsgüter für eine Armenküche, ein Altenheim und bedürftige Familien in Telsiai.

Zum Herbstbeginn dreht sich in der Kita St. Vincenz alles um das Thema Ernte. Eine Zeit, die die Kinder mit allen Sinnen – wie Riechen, Schmecken, Tasten, Hören und Sehen – wahrnehmen können. Für 150 Mädchen und Jungen ging es zunächst mit dem Bus nach Stapelfeld, wo auf dem Acker des Gemüsehofs Lüske die Kartoffeln mit den Händen aus der Erde gebuddelt wurden. Anschließend gab es auf dem Spielplatz des Kindergartens drei Tage lang viele besondere Angebote. 50 Strohballen bildeten zum Beispiel eine Strohrutsche, auf der man rutschen konnte und durch die man Tunnel und Höhlen zum Durchkriechen hatte. Duftende Rauchschwaden lockten die Kinder zum Stockbrotbacken und in der Bastelecke entstanden viele Kartoffelkönige und auch einige Kartoffelprinzessinnen. Abschluss dieser lehr- und erlebnisreichen Erntewoche bildete ein Wortgottesdienst auf dem Spielplatz, den Diakon Herbert Frye leitete.

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Jungen Menschen das deutsch-polnische Verhältnis näherzubringen, war das Ziel eines Schüleraustausches der BBS am Museumsdorf mit ihrer Partnerschule Zespół Szkół Technicznych in Skwierzyna (Polen). Zehn Schüler des Beruflichen Gymnasiums (Jahrgangsstufe 12) der BBS am Museumsdorf erkundeten die Festungsanlage Oder-Warthe-Bogen („Ostwall“). Diese stark befestigte Verteidigungslinie etwa 120 Kilometer östlich von Berlin hatte das Deutsche Reich ab 1934 gebaut. Die historischen Hintergründe hatten die Schüler bereits im Unterricht thematisiert. Vor Ort erarbeiteten sie mit ihren polnischen Altersgenossen eine Fotodokumentation zum deutsch-polnischen Verhältnis und stellten sie der Öffentlichkeit vor. „Gerade in politisch schwierigen Zeiten ist die persönliche Begegnung junger Menschen wichtig“, betont BBS-Schulleiter Günter Lübke. Denn das gemeinsame Arbeiten an einem Projekt helfe, das gegenseitige Verständnis zu fördern und Vorurteile abzubauen. Einen Teil der Reise- und Programmkosten finanzierte das Deutsch-Polnische Jugendwerk. Da auch Schulmittel in dieses Projekt einflossen, konnte der Eigenbeitrag der Schüler gering gehalten werden.

Die Gemeindecaritas aus den Dekanaten Cloppenburg, Friesoythe und Löningen des Caritas-Sozialwerks (CSW) hatte Ehrenamtliche der Altenheimbesuchsdienste aus dem gesamten Landkreis zu einem Treffen eingeladen. Einmal im Jahr findet dieser Austausch statt, diesmal stand das Treffen mit 110 Aktiven unter dem Thema „Auch die Seele braucht ein Zuhause“. Dazu waren zwei Mitarbeiterinnen aus dem Offizialat in Vechta (BMO) zu Gast. Lisa Oesterheld ist Pastoralreferentin und arbeitet in der Abteilung Exerzitien und Spiritualität, Marén Feldhaus, Sozialpädagogin, kümmert sich in der Abteilung „Ü 60“ um die Begleitung der Altenarbeit im Offizalatsbezirk. Deutlich wurde, dass Menschen echte Begegnung brauchen – auf Augenhöhe und mit viel Zuwendung. Wenn Ehrenamtliche alte Menschen besuchen, sind sie Seelsorger. Sie bringen ihre Zeit und ihre Bereitschaft mit, während der Stunde des Besuchs für den alten Menschen da zu sein. Simone Elschen und Regina Bunger, beide Sozialpädagoginnen beim CSW, bedankten sich bei den Referentinnen und auch bei Theresia Klinke, St. Pius-Stift, die den Nachmittag möglich gemacht hatte.

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