Garrel - Für den Klimaschutz angepackt haben vor 30 Jahren mehr als 230 Garreler. Das Ergebnis kann noch heute begutachtet werden. 30.000 junge Bäume waren im November 1992 in der Gemeinde Garrel gepflanzt worden. Freiwillige aus vielen Vereinen und Institutionen hatten zum Spaten gegriffen. Die CDU hatte zu einer großen Pflanzaktion aufgerufen – und die Garreler folgten gerne.
An 28 Pflanzstellen mit einer Gesamtfläche von rund 40.000 Quadratmetern wurden seinerzeit rund 30.000 Eichen, Buchen, Vogelbeeren, Felsenbirnen oder Ahorn in die Erde gesetzt. Unterstützt hatte die Aktion die Gemeinde, die Wasserachten, Kreisjägerschaft, und auch der Landkreis. Viele Privatleute stellten Flächen zur Verfügung. Der damalige Bürgermeister Rudi Bley hatte die Pflanzaktion als „gemeinsamen Beitrag für eine bessere Umwelt“ bezeichnet.
Landrat Hans gr. Beilage, der selbst den 30.000 Baum pflanzte, freute sich über die „vorbildliche Weise“, in der die Garreler sich für das Wohl des ganzen Landkreises eingesetzt hätten. Er erinnerte auch an den großen Sturm, der 20 Jahre zuvor viele Bäume entwurzelt hatte.
Auf die Aktion der CDU folgte eine weitere Umweltaktion: 600 Schüler der Haupt- und Realschule sowie der Orientierungsstufe pflanzten auf einer 6000 Quadratmeter großen Fläche in der Nähe des Flugplatzes in Varrelbusch Bäume. 99.999 Bäume waren in den vergangenen Jahren entlang von 21 Kilometern Straßen und Wegen in der Gemeinde Garrel gepflanzt worden. Für den 100.000 griff der Präsident des Regierungsbezirkes Weser-Ems, Dr. Eckhart Bode, zum Spaten.
