Verwaister Schulhof ohne Kinderlachen, verschlossene Türen und leere Klassenzimmer: Die gesamte Grundschule Emstekerfeld war in der vergangenen Woche auf die Nordseeinsel Wangerooge ausgeflogen. Bereits um 6.30 Uhr starteten alle Mädchen und Jungen der Schule gemeinsam mit dem ganzen Kollegium und einigen Eltern als Betreuungspersonen mit zwei Bussen in Richtung Carolinensiel, um von dort mit der Fähre über die Nordsee zu schippern, berichtet Lehrerin Julia Ennenbach-Kunze.

Schon die Überfahrt mit der Fähre war für die Kinder ein großes und für viele erstmaliges Erlebnis. Und bei dem kurzen Gang vom Inselbahnhof zum Strand sorgten die etwa 100 Kinder und 25 Betreuer unter anderem durch die eigens für diesen Tag gestalteten, leuchtend blauen T-Shirts für viel Aufsehen. Bei herrlichem Sommerwetter hatten alle die Möglichkeit, nach Herzenslust barfuß im Sand zu laufen, im flachen Wasser zu toben und zu spritzen, Sandburgen zu bauen und mit den Händen im Matsch zu buddeln.

Alles in allem waren sich am Abend alle einig: Das war ein perfekter Schultag am Meer, wie er schöner nicht hätte sein können. Für Schulleiter Werner Espelage ging mit diesem Ausflug ein langgehegter Traum in Erfüllung: Einmal allen Kindern der Schule das Erlebnis und den Besuch einer der so nahegelegenen Ostfriesischen Inseln mit Schifffahrt, Strand und Meer zu ermöglichen.

Glück mit dem Wetter hatten in diesem Jahr die Aktiven des Cloppenburger Schwimmvereins (CSV) bei ihrem traditionellen Zeltlager, berichtet CSV-Beisitzer Karl Kleier. Wie im Vorjahr bot der Platz beim Soesteheim in Friesoythe ideale Bedingungen für ein gelungenes Wochenende. Spiele, Sport und Abkühlung in der nahegelegenen Soeste sorgten bei Betreuern und den Schwimmern für viel Abwechslung zum intensiven wöchentlichen Trainingsbetrieb.

Zahlreiche Kinder und Jugendliche schlugen nun beim Reit- und Fahrverein Cloppenburg ihre Zelte auf, erläutert Birte Hoffhues. Neben dem täglichen Reiten besuchten die Teilnehmer das Falkenberger Fahrturnier, auf dem sie ein teilnehmendes Vereinsmitglied anfeuerten, sowie den Kletterwald, in dem so manch ein Kind seine Höhenangst besiegen konnte. Zu den Höhepunkten zählten sicherlich die zahlreichen nächtlichen Überfälle, bei denen der Wimpel erfolgreich verteidigt wurde. Als sich das Lagerleben dem Ende zuneigte, wollten sich die Kinder nur ungern von ihren neuen zwei- und vierbeinigen Freunden trennen.

Unterstützen, helfen, willkommen heißen – das ist das Patenkonzept an der Liebfrauenschule Cloppenburg für die Fünftklässler. Für dieses Projekt sind im aktuellen Schuljahr 17 Schüler aus dem Jahrgang acht ausgebildet worden. Im Wahlpflichtkursus „Kommunikation und Mediation“ sind ihnen von der Lehrerin Maria Janßen die zentralen Aufgaben eines Paten vermittelt worden.

Um den jungen Schülern den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium und die Eingewöhnung in den neuen Schulalltag zu erleichtern, werden jeder neuen fünften Klasse drei bis vier Paten an die Seite gestellt. Auch den Lehrkräften sind die Paten eine große Unterstützung. So begleiten sie die erste Kennenlernfahrt der jeweiligen Klasse nach Calhorn und basteln Dekorationen, damit ein herzlicher Empfang in einem Klassenraum, in dem man sich wohlfühlt, gesichert ist.

Um sich über die aktuelle Situation in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu informieren, hat die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Vechta, Tina Heliosch, gemeinsam mit Georg Vaske, Teamleiter für Arbeitsvermittlung in der Arbeitsagentur in Cloppenburg, nun das Katholische Bildungswerk besucht. Geschäftsführerin Ilona Heydt und Marion Striethorst, stellvertretende Leiterin der Bildungswerk-Tochter Basys, führten durch das Haus und berichtete über neue Veranstaltungsreihen, Jahresthemen und die Zukunftsplanung der Bildungseinrichtung.

Heliosch und Vaske informierten sich über die verschiedenen Bildungsmaßnahmen. Es gibt unter anderem Angebote zur Unterstützung und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Die Einrichtung bietet Maßnahmen an, die den Teilnehmern einen verbesserten Zugang zu schulischer Bildung, Berufsausbildung und Arbeit ermöglichen sollen. In den unterschiedlichen Qualifizierungsmaßnahmen kam die Leiterin der Arbeitsagentur mit den Teilnehmern zu ihrer aktuellen Situation ins Gespräch. Im Mittelpunkt der Gespräche auf Leitungsebene stand die Fachkräftesicherung im Oldenburger Münsterland wie beispielsweise die Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Pflegekräften. „Vielen Cloppenburgern ist sicherlich nicht bekannt, dass hier ein Schwerpunkt unserer Bildungsarbeit liegt ,“ sagte Heydt. Heliosch zeigte sich von der Vielfalt und Qualität der Weiterbildung beeindruckt. Bildungswerk und Basys seien wichtige Partner – auch für die Kunden der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Cloppenburg, ergänzte Vaske.