Vechta - Die Aktion ist bereits jetzt ein Erfolg: Mit dem Verkauf von Pins als Eintrittsmarke für ein virtuelles Schützenfest sammeln die Schützen im Landkreis Vechta Geld für die Flutopfer in Ahrweiler. Mit insgesamt 5.000 will der Schützenkreis als Initiator sein Spendenziel von 50.000 Euro erreichen. „Der Verkauf läuft bislang sehr gut. Wir haben nur noch rund 600 Pins“, freut sich Walter Thie. Der Präsident des Schützenkreises hofft, den Verkauf vor Weihnachten noch einmal ankurbeln zu können. „Auch andere Vereine und Firmen sind eingeladen, Pins zu kaufen und sich in die Aktion einzuklinken.“
Schirmherr des virtuellen Festes ist Landrat Tobias Gerdesmeyer. „Es zeigt sich immer wieder, mit wie viel Herzblut sich die Schützen im Landkreis für Menschen in Not einsetzen. Ich unterstütze die Aktion daher gerne als Schirmherr.“ Gerdesmeyer ist selbst Mitglied des Schützenvereins Lohne.
Die Schützen wollen das Geld persönlich ins nordrhein-westfälische Ahrweiler bringen und Familien helfen. „Wir stehen im Kontakt mit einigen Bürgermeistern vor Ort, die wissen, wo die Spenden besonders dringend gebraucht werden. Im Blick haben wir Familien, die in der Flut alles verloren und keine Elementarversicherung haben“, erklärt der ehemalige Präsident des Schützenvereins Lutten, Klaus Bohmann. Man könne sich kaum vorstellen, wie schlimm die Situation im Katastrophengebiet noch immer sei. Unbürokratische und schnelle Unterstützung sei deshalb wichtig. Mit diesem pragmatischen Ansatz hätten die Schützen bereits 2015 geholfen, als viele Flüchtlinge im Landkreis Vechta ankamen.
Die Pins erhalten die Schützenvereine und -bruderschaften vom Schützenkreis und verkaufen diese weiter an ihre Mitglieder. Wer auch ohne Pin und direkt helfen möchte, kann eine Spende an das Konto des Schützenkreises mit der IBAN DE35 2806 1679 3602 2950 00 überweisen.
