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Verkehr in Barßel Neue Ampel soll vor Netto-Markt für Sicherheit sorgen

Am Übergang am Netto-Markt an der Lange Straße in Barßel soll eine neue Bedarfsampel errichtet werden.

Am Übergang am Netto-Markt an der Lange Straße in Barßel soll eine neue Bedarfsampel errichtet werden.

Heiner Elsen

Barßel - Der Fußgängerüberweg in Höhe des Netto-Marktes an der Lange Straße in Barßel beschäftigt den Barßeler Gemeinderat schon lange. Alle Ratsmitglieder sind sich einig, dass eine Ampelanlage an dieser Stelle die Sicherheit für Fußgänger deutlich erhöhen würde. Mit der Forderung einer solchen Bedarfsampel steht die Gemeinde aber alleine dar – die zuständige Verkehrskommission sieht keine Notwendigkeit für die Lichtzeichenanlage.

Teurer und aufwendiger

So will die Gemeinde diese Anschaffung jetzt allein stemmen. Dafür hat sich der Ausschuss für Straßenbau und Verkehr in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig ausgesprochen. Doch es wird teurer und aufwendiger, als vorerst gedacht.

Denn: Die bestehende Verkehrsinsel in diesem Bereich muss angefasst werden – sie muss von 3,20 auf vier Meter verbreitert werden. „Wir hätten uns gerne eine kleinere und einfachere Lösung gewünscht, aber nach langem Tauziehen kommen wir um die Verbreiterung nicht herum“, sagte Bürgermeister Nils Anhuth (parteilos) auf der Ausschusssitzung.

Bauamtsmitarbeiter Florian Meyer stelle den Ausschussmitgliedern vor, wie eine aktuelle Bedarfsampel im Muster auszusehen hat. „Daran müssen wir uns halten, da gibt es nichts zu rütteln“, so Meyer. So muss die Ampel über insgesamt drei Lichtmasten verfügen, wobei einer davon auch als sogenannter „Galgen“ über der Straße hängen muss.

Sicher ist aber, dass die Gemeinde mit den im Haushalt eingestellten Mittel für die Ampelanlage unter den oben genannten Voraussetzungen nicht hinkommen wird. „Die Kosten erhöhen sich von 50 000 auf rund 82 000 Euro. Zur Sicherheit würde ich empfehlen, weitere 40 000 als außerplanmäßige Ausgabe bereitzustellen, damit wir noch etwas Puffer haben“, so Anhuth.

„Wir können dem so zustimmen. Es ist wichtig, dass wir diese Ampelanlage dort bauen, um die Verkehrssicherheit zur erhöhen“, sagte CDU-Ratsherr Hans Geesen.

Kein Tempo 30

Cornelia Ballent von den Grünen fragte noch, ob man das Tempo in dem Bereich noch auf 30 drosseln könnten. „Die Verkehrskommission sieht keine Veranlassung für die Ampel und dann denke ich auch nicht für ein Tempolimit. Wir können dies aber nochmal nachfragen“, antwortete der Bürgermeister. Hubert Niemeyer von der Bürgerfraktion wies noch darauf hin, dass man ein Hinweisschild für die Ampelanlage von Barßelermoor kommend aufstellen sollte, weil „viele Autofahrer auch noch mit 60 km/h über die Brücke kommen würden“. Auch dies will die Verwaltung im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Anlage prüfen.

Heiner Elsen
Heiner Elsen Redaktion Münsterland
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