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Verkehr in Barßel Radweglücke wird hier geschlossen

Zurzeit endet der Radweg an der Westmarkstraße in Barßel an der Bushaltestelle „Westmark“. Jetzt soll der Lückenschluss realisiert werden.

Zurzeit endet der Radweg an der Westmarkstraße in Barßel an der Bushaltestelle „Westmark“. Jetzt soll der Lückenschluss realisiert werden.

Heiner Elsen

Barßel - Die Westmarkstraße in Barßel hat für viele Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Funktion. Sie gilt als kleine Ortsumgehung. Auch der Radverkehr an der idyllisch gelegenen Strecke spielt eine große Rolle, doch der Radweg ist nicht durchgängig ausgebaut. Von Barßel kommend kann man mit dem Fahrrad nur bis zur Oltmann-Strenge-Straße auf einem eigenen Weg fahren – danach hilft nur das Ausweichen auf die Straße.

2,1 Kilometer fehlen

Das soll sich jetzt aber ändern. Im zuständigen Ausschuss für Straßenbau und Verkehr der Gemeinde Barßel wurde am Montagabend die Planung für einen neuen Radweg an der Westmarkstraße von der Oltmann-Strenge-Straße bis zur Lohe Straße vorgestellt. Der genannte Abschnitt ist rund 2,1 Kilometer lang. Die Fahrbahnbreite des neuen Weges soll 2,5 Meter betragen. „Wir hoffen, dass wir mit der Baumaßnahme Ende April/Anfang Mai starten können“, sagte Heinz-Georg Coners, Mitarbeiter im Bauamt der Gemeinde Barßel.

Bäume müssen weichen

Die Kosten für die Errichtung des Radwegs belaufen sich auf rund 900 000 Euro. Der Ausbau wird mit 90 Prozent für Investitionen in den Radverkehr aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ gefördert. Von den nicht durch die Förderung gedeckten Kosten müssen die Anlieger 20 Prozent als Beitrag zahlen. Für den neuen Radweg müssen aber auch Bäume gefällt werden. „Das bleibt bei so einer Baumaßnahme direkt im Randbereich einer Straße nicht aus. Aber es werden selbstverständlich Ausgleichsmaßnahmen stattfinden“, so Coners. Hubert Niemeyer von der Bürgerfraktion hat sich die Situation vor Ort einmal angeschaut. „Ich habe die markierten Bäume gezählt. Es sind rund 60 Stück und ich glaube nicht, dass wirklich alle gefällt werden müssen“, sagte der Ratsherr während der Ausschusssitzung. Seinen Aussagen entgegnete Heinz-Georg Coners, dass das Bauamt vor Ort alle Bäume geprüft hat und keine andere Möglichkeit machbar wäre.

Heiner Elsen
Heiner Elsen Redaktion Münsterland
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