Nicht zu schlagen war die Mädchenmannschaft der Grundschule Markhausen beim diesjährigen Völkerballturnier in der Gehlenberger Sporthalle. Lehrerin Kerstin Gronewold hatte das Turnier vorbereitet und Mädchenmannschaften aus Friesoythe, Altenoythe, Bösel und Markhausen eingeladen. Insgesamt gab es 15 Begegnungen, bei denen jede der sechs Mannschaften gegen alle anderen anzutreten hatte.

Die Mädchen zeigten sich von ihren Sportlehrern gut vorbereitet und engagierten sich hochmotiviert, wenn es um die notwendigen Punkte ging. Sehr eng ging es bei den Platzierungen zu. So hatten die Teams der Ludgeri-Schule Friesoythe, der Gerbert-Schule Altenoythe und der St.-Martin-Schule Bösel jeweils sechs Zähler auf ihrem Konto. Deshalb musste eine Auszählung der übrigen „Leben“ im Völkerballspiel die Entscheidung über die Platzvergabe bringen. Die Plätze zwei bis sechs gingen an die Gerbert-Schule, die Ludgeri-Schule, die St.-Martin-Schule, die Grundschule Gehlenberg und die Marienschule Friesoythe. Alle Mannschaften erhielten zum Abschluss des Turniers eine Urkunde.

Fußballatmosphäre pur herrschte kürzlich in der Sporthalle Altenoythe beim Turnier der großen Grundschulen um die „Offene Fußballmeisterschaft der Stadt Friesoythe“. Den inoffiziellen Titel des Fußballmeisters sicherte sich das Team der St.-Martin-Schule Bösel. Ebenfalls am Turnier teilgenommen hatten die Grundschule Gehlenberg, die Grundschule am Markatal in Markhausen, die Marienschule Friesoythe, die Ludgeri-Schule Friesoythe und die Gerbert-Schule Altenoythe.

Gespielt wurde nach dem Punktesystem, alle Teams traten gegeneinander an. Die Spieldauer je Begegnung betrug zwölf Minuten. Die lautstarken Anfeuerungsrufe der Fans motivierten die jungen Kicker zu höchstem Einsatz. Die Fußballer gaben keinen Ball verloren und boten ein erstaunliches Laufpensum. „Ihr habt hervorragend gespielt und mit großem, aber stets fairem Einsatz um den Ball gekämpft. Böse Fouls gab es nicht, da hat es Spaß gemacht, Euch spielen zu sehen“, so der Altenoyther Lehrer und Trainer Hubert Wübbeler, der auch die Organisation und die Turnierleitung übernommen hatte.

Das Team der St.-Martin-Schule Bösel sicherte sich den Titel und beeindruckte durch umsichtige, gekonnte und disziplinierte Spielzüge. Die Böseler Lehrerin und Trainerin Irmgard Müller hatte ihr Team perfekt eingestellt und als Motivation für den Titelgewinn eine süße Gage versprochen. Das Team blieb als einzige Mannschaft bei drei Siegen und zwei Unentschieden ungeschlagen und sicherte sich souverän mit elf Punkten und 10:5 Toren den Titel. Die Garanten für den Sieg: Der Böseler Sturm erzielte die meisten Tore im Turnier, die Verteidigung ließ nur fünf Tore zu. Die Gerbert-Schule Altenoythe musste sich in diesem Jahr mit dem zweiten Platz begnügen. Mit sieben Punkten und 5:6 Toren konnte sie die Grundschule am Markatal Markhausen mit ebenfalls sieben Punkten, aber nur 4:5 Toren auf den dritten Platz verweisen. Den vierten Platz sicherte sich die Ludgeri-Schule Friesoythe (6/8:6) vor der Marienschule Friesoythe (5/6:8) und der Grundschule Gehlenberg (3/4:7). Alle Mannschaften wurden mit einer Urkunde belohnt.