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NWZonline.de Region Cloppenburg

Von Vögeln und Spinnen

05.10.2017

Bäckermeister Bernhard Meyer (Behrends Meyer) aus Garrel war der Überraschungsgast bei der Jubiläumsfeier des Reha-Sportvereins Barßel. Er trug Gedichte von Heinz Erhard vor und verzichtete damals auf seine Gage. Dieses Geld schenkte der Reha-Sportverein dem Jona-Kindergarten in Elisabethfehn. Die Kinder und Leiterin Heike Pieper revanchierten sich mit einem kleinen Frühstück. Und dazu gab es – wie sonst auch – Produkte aus biologischem Anbau.

Da passte das kleine Zusatzgeschenk des Vereins gut dazu. Gerhard Winkelmann und der 1. Vorsitzende Manfred Lorentschat brachten ein Glas Imkerhonig mit. Sehr angetan zeigten sie sich von dem pädagogischen Konzept des Jona-Kindergartens. So gibt es keine festen Gruppen, sondern in einem offenen System können die Kinder weitgehend selbst bestimmen, womit sie sich beschäftigen wollen. Manfred Lorentschat sagte nach dem Besuch: „Hier wird vorbildliche Arbeit geleistet. Der Jona-Kindergarten ist gut integriert im Dorf. Er gehört dazu.“

Es ist zwar noch nicht Weihnachten, aber ein Geschenkpaket hat die Schüler der Grundschule Sonnentau in Elisabethfehn schon erreicht. Im Rahmen der Nabu-Aktionstage unterstützt die Institution bei den Sachthemen Wintervögel und Gartenvögel im Frühling den Sachunterricht mit 55 Nistkästen, Bestimmungsbüchern, Hörstiften, Postern der Gartenvögel und Broschüren, um die Vögel erkennen und bestimmen zu können. Die Kinder der zweiten Klassenstufe erhalten je einen Nistkasten und ein Infoplakat. Gegenleistung? Die Untermieterwohnung schon jetzt gut platzieren und im Auge behalten. Und natürlich: Schauen was bereits im Herbst passiert – wer zieht eventuell jetzt schon ein und übernachtet geschützt in der Winterzeit? Was passiert im Frühling? Wie bereiten die Vogeleltern den Nistkasten vor und wer schlüpft zuerst oder wer verlässt zuerst die Wohnung für die ersten Flugstunden? Ein spannendes Winterhalbjahr für die Schüler beginnt. Die Eltern beobachten mit ihren Kindern den Nistkasten und die Vögel im eigenen Garten.

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„Naturnahes und handlungsorientiertes Lernen motiviert die Kinder, sich nicht nur mit Freude Wissen anzueignen, sondern auch mit Forscherdrang eine Methodenvielfalt für andere Lernbereiche aufzubauen. Bereits gleich bei der Lieferung standen Schüler in der Aula und wollten an der Aktion teilnehmen“, erklärte Schulleiterin Sigrid Lockstädt-Güttler.

Zeitgleich werden auch Nistkästen auf dem Schulhof und in Schulhofnähe platziert und beobachtet. Broschüren und Bestimmungsbücher bereichern dieses Thema im Unterricht.

Es war wie eine kleine Zeitreise: Begeisterte Handarbeiterinnen folgten einer Einladung des Moor- und Fehnmuseums Elisabethfehn, um einen tiefen Einblick in die Grundtechniken des Spinnens zu gewinnen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung versponnen die Teilnehmerinen unter Anleitung der professionellen Spinnerin Meike Timmer gewaschene Schafswolle zu einem Faden. Jede Teilnehmerin hatte die Gelegenheit, zwei Fäden auf Spulen zu spinnen und diese anschließend zu verzwirnen.

Glücklich verließen die Teilnehmerinnen mit einem Stück verzwirnten Garn das Museum am Kanal mit dem Vorsatz, das Spinnen zu Hause weiter zu verfolgen. Wer den Kursus dieses Jahr verpasst hat, wird im nächsten Jahr im Moor- und Fehnmuseum wieder die Gelegenheit haben, vielleicht ein neues Hobby für sich entdecken zu können.

Spannender Ausflug: Der Landfrauenverein Barßel unternahm eine Halbtagesfahrt zur Großleitstelle Oldenburger Land. Am Eingang wurden die Frauen von Frank Leenderts begrüßt. Leenderts präsentierte den Frauen die Großleitstelle mit aktuellen Informationen – getreu dem Motto: So erreichen Sie uns im Notfall, jede Minute zählt.

Auf einer Fläche von ungefähr 4200 Quadratkilometern werden alle Notrufe und Hilfeersuchen in den Bereichen Brandschutz, Hilfeleistung, Rettungsdienst und Krankentransport von über 735 000 Einwohnerinnen und Einwohnern bearbeitet. Die Großleitstelle Oldenburger Land ist zuständig für die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg, und Wesermarsch sowie für die Städte Delmenhorst und Oldenburg.

Die Landfrauen konnten an dem Nachmittag hinter die Kulissen schauen, um einige Eindrücke mit nach Hause zu nehmen.

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