[VORSPANN] - Brudermeister Bernd Engelmann hat eine große Neuigkeit: Im kommenden Jahr zum 50-jährigen Jubiläumsschützenfest der St.-Johannes-Bruderschaft soll es wieder einen Kaiser geben. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums regierte bisher der einzige Kaiser, Franz Brinkmann war es damals, dem die Ehre dieses Amtes zuteil wurde.

Runder Geburtstag, runde Feier: 20 auswärtige Schützenvereine und Bruderschaften werden eingeladen, das Festzelt wird größer denn je sein und mehr Kutschen als bisher werden im Festumzug sein. Dass große Feiern viel Geld kosten, wusste der Brudermeister auch und warb um Sponsoren. Engelmann verwies in seinem Jahresrückblick auf eine Vielzahl von Aktivitäten. Mit Olaf und Martina Brünen habe man ein großartiges Königspaar gehabt.

Beim Schützenfest habe es im Festzelt keinen freien Sitzplatz mehr gegeben. Auch das Kinderschützenfest mit dem Kinderkönigspaar Sarah Timmermann und Jan Bünnemeyer sei hervorragend verlaufen. Sein Dank galt allen, die das Fest für die Kinder mitorganisierten insbesondere den Lehrerinnen der Grundschule, den Müttern, die für Kaffee und Kuchen sorgten sowie den Jugendbetreuern Brigitte Grundmann und Heinz Nimzik.

Der Drillingsball unter der Regie des Gesangvereins sei einmal mehr ein gelungenes Fest gewesen, lobte der Brudermeister. Die Beteiligung der Thüler Schützen an den Festen der Nachbarn sei ausgezeichnet gewesen. Aber auch die Nachbarvereine hätten die Thüler nicht im Stich gelassen.

Beim Landesbezirkskönigsschießen in Haalen waren die Thüler mit über 40 Mann vertreten um König Olaf zu unterstützen. Lob zollte Engelmann den Festumzug zum Jubiläum 700 Jahre Stadt Friesoythe, an dem sich die Thüler Schützen beteiligten. Schießobmann Reinhold Timmermann sowie Jugendschießmeisterin Britte Grundmann informierten mit vielen Zahlen über Sieg und Platzierungen bei den verschiedenen Schießwettbewerben.

Brigitte Grundmann kritisierte heftig das immer größer werdende Desinteresse der Jugendlichen am Schießsport. Sie forderte die Eltern auf, die Kinder zu mehr Interesse am Schießsport zu motivieren.

Abschließend kündigte die Jugendbetreuerin an, dass sie und auch Jugendbetreuer Heinz Nimzik im kommenden Jahr nicht mehr für das Amt zur Verfügung stehen werden. Einstimmig votierte die Versammlung für den Vorschlag das Königsschießen von Sonntag auf einen Sonnabend zu verlegen.