Garrel - Vor 30 Jahren hatte Papst Johannes Paul II. den Welttag der Kranken initiiert. Zu diesem Anlass sollte die Situation der Kranken und derer, die ihnen in Kranken- und Pflegeheimen oder in Familien und in den Gemeinden beistehen, in den Fokus gesetzt werden. Der Welttag der Kranken, der eigentlich am 11. Februar, dem Gedenktag „Unserer Lieben Frau“ in Lourdes, veranstaltet wird, wird in Garrel mittlerweile seit mehr als 15 Jahren begangen.
Kleiner Rahmen
Nachdem der Tag im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, wird die Feier in diesem Jahr erneut ausfallen müssen. In den Vorjahren war den 170 bis 180 Besuchern in der Mensa der Oberschule ein buntes Programm mit einer Kaffeetafel geboten worden. In diesem Jahr, informierten Agnes Meyer vom Sachausschuss Caritas des Pfarreirates und Pfarrer Paul Horst, wird der Welttag in kleinerem Rahmen und dezentral veranstaltet. So könnten auch die vorgeschriebenen Hygieneregeln eingehalten werden.
Die Krankensalbung wird in Gottesdiensten in Garrel, Nikolausdorf, Beverbruch und Falkenberg gespendet. Am Ende erhalten die Besucher eine Rose und eine Karte mit einem Segensgebet, verriet Agnes Meyer. Die Gottesdienste in den Kirchen sind wie folgt vorgesehen:Garrel: Dienstag, 22. Februar, 9 Uhr;Nikolausdorf: Mittwoch, 23. Februar, 17 Uhr;Beverbruch: Donnerstag, 24. Februar, 15 Uhr;Falkenberg: Dienstag, 1. März, 15 Uhr.
Der Sachausschuss Caritas bittet um Anmeldung bis zum Freitag, 18. Februar, im Pfarrbüro in Garrel unter 04474/50770, bei den Seniorensprechern oder in den Schriftständen. Auch für Fahrmöglichkeiten kann gesorgt werden. Wer gefahren werden möchte oder auf andere Hilfe angewiesen ist, möge das bitte bei der Anmeldung mitteilen.
Verlassen der Isolation
Pfarrer Paul Horst betont, wie wichtig das Zusammenkommen, das Miteinander und das Herauskommen aus der Isolation gerade für Kranke sei. Er und auch Agnes Meyer legen eigentlich Wert darauf, Gedenktage auch am dafür gedachten Tag zu veranstalten, um zu verdeutlichen, ein Teil einer weltweiten Bewegung zu sein. Das war allerdings in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen nicht möglich.
