Die aktuelle Berichterstattung der CDU-Ortsverbandsvorsitzenden aus Emstek und Höltinghausen zeigt, dass die politische Seite die Basis der sachlichen Argumentation verlassen hat. Mit persönlichen Unterstellungen und haltlosen Vorwürfen wie: die Unterschriftensammler hätten die Bürger mit falschen Informationen abgespeist beziehungsweise die Unterschriften wurden teilweise abgenötigt, ist schlichtweg eine Unterstellung. Hiermit verlassen die dafür Verantwortlichen die Ebene der demokratischen Auseinandersetzung und begeben sich auf die unterste Ebene der Hetzerei und Meinungsmache.
Die Initiatoren für das Bürgerbegehren berufen sich auf Zahlen, Daten und Fakten, die am „Runden Tisch zum Zukunftskonzept-Verkehr-Emstek“ aus Gutachten und Regelwerken zusammen mit Verkehrsplanern erarbeitet wurden. Diese Ergebnisse sind den politisch Verantwortlichen der CDU scheinbar nicht bekannt oder werden einfach nur ignoriert.
Die vor rund 20 Jahren erstellte Planung der Umgehungsstraße soll nun egoistisch, über Strohmänner, mit falschen Behauptungen und ohne Rücksicht auf andere Bürgerinnen und Bürger in den vorhandenen und geplanten Wohngebieten durchgedrückt werden.
Dabei bleibt die Kernfrage unbeantwortet, nämlich: Welche und wie viele Fahrzeuge würden die geplante Umgehungsstraße tatsächlich nutzen?
