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NWZonline.de Region Cloppenburg

„Wir ist größer als das Ich“

06.07.2019

Direkt gegenüber des derzeitigen Haupteingangs ist an einem Nebengebäude des St.-Josefs-Hospitals Cloppenburg vor wenigen Tagen ein weißes Plakat mit der Aufschrift „Wir > Ich“ angebracht worden. Damit beteiligt sich das St.-Josefs-Hospital an einer Kampagne des Landescaritasverbandes.

Doch was hat es mit den großen roten Buchstaben auf weißem Grund auf sich? Mit der Kampagne der Oldenburgischen Caritas „Wir ist größer als Ich“ soll auf eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts hingewirkt werden. Die Haltung „Me first – ich zuerst“ in Anlehnung an „America first“ lehnt die Caritas deutlich ab. Für den katholischen Verband gelte vielmehr das Gebot „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ und dies „auch über Ländergrenzen hinweg“, so Caritasdirektor Dr. Gerhard Tepe (Vechta) bei der Vorstellung der Kampagne.

Auch im Krankenhaus wird die Patientenversorgung durch viele Mitarbeitende unterschiedlichster Professionen, Hierarchiestufen und Nationalitäten sichergestellt. Die Patientenversorgung in den unterschiedlichsten Bereichen eines Krankenhauses sei daher immer eine Gemeinschaftsleistung, hieß es.

„Die Kampagne Wir > Ich ist daher sinnbildlich für die multiprofessionelle Arbeit im Krankenhaus. Den Mitarbeitenden unseres Hauses in allen Bereichen gebührt für diese gemeinschaftliche Versorgung der Patienten jeden Tag aufs Neue unser herzlichster Dank “, erklärte Geschäftsführer Lutz Birkemeyer in einer Pressemitteilung.

Enge Zusammenarbeit

Angespornt durch die gemeinsam erfolgreich organisierte Aktion „Fair-Handel-Bar“ auf dem Heldensamstag (NWZ berichtete) wollen die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und das Haus der Senioren (HdS) ihre Zusammenarbeit intensivieren. Das möchten auch die neue HdS-Vorsitzende Elisabeth Schlömer und die KAB-Vorsitzende Margret Abu-Ghazaleh vorantreiben. Konkret sind bereits eine inhaltliche Führung durch das HdS für die KAB-Mitglieder und weitere Interessierte geplant, außerdem eine Veranstaltung zum Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober sowie ein Vortrag im Dezember von Marco Spalke über sein Hilfsprojekt in Südafrika. Für dieses Projekt kamen auf dem Heldensamstag 650 Euro € zusammen, die dem gebürtigen Cloppenburger dann überreicht werden sollen. Durch die Zusammenarbeit beider Institutionen biete sich eine breite Plattform zum Gelingen eines ganzheitliches Bildungsverständnisses, sagten sie. Aber die Zusammenarbeit höre nicht bei den genannten Einrichtungen aus. „Wir sind offen für weitere Kooperationen“, sagte Schlömer, „und unsere Zielgruppe sind nicht nur Seniorinnen und Senioren, sondern Menschen aller Altersklassen“. Ziel dieser engen Zusammenarbeit sei es auch, Menschen dazu zu befähigen, das eigene Leben und die Gesellschaft mitzugestalten. „Bildung ist der Schlüssel zu einer funktionierenden Gesellschaft und ein lebenslanger Entwicklungsprozess“, betonten auch HdS-Büroleiterin Theresia Ostrowski und KAB-Projektleiterin Roswitha Osterbrink. Vernetzung und Kooperation bedeute, die bereits vorhandenen Ressourcen miteinander zu vernetzen und so effektiver zu nutzen, waren sich die Akteurinnen einig.

Im Ruhestand

Drei Lehrkräfte, die das Gesicht des Cloppenburger Gymnasiums Liebfrauenschule (ULF) geprägt haben, wurden zum Schuljahresende in den Ruhestand versetzt. Schulleitung, Kollegium, Familien und Freunde verabschiedeten Maria Hüsers-Koops, Manfred Hartmann und Bernhard Hinrichsmeyer bei einer Feierstunde. Prof. Dr. Franz Bölsker, Leiter der Abteilung Schule und Erziehung des Bischöflich Münsterschen Offizialats in Vechta, würdigte das Wirken aller drei Kollegen ebenso wie Schulleiter Andreas Weber.

Maria Hüsers-Koops unterrichtete am ULF 35 Jahre lang die Fächer Deutsch und Erdkunde. Außerdem war sie Fachleiterin in Deutsch, Vertrauenslehrerin und gehörte seit 2003 als Koordinatorin der Sekundarstufe I zur erweiterten Schulleitung. Manfred Hartmann, seit 1981 Lehrer für Mathematik und Physik, vermittelte sein Wissen stets mit Genauigkeit. Und als Koordinator für schulfachliche Aufgaben gehörte die Erstellung des Stundenplans zu seinen Aufgaben. Sein hohes Maß an Engagement bewies er auch in seiner Funktion als Fachgruppenleiter Mathematik und Informatik sowie als Vorsitzender der Lehrervertretung.

Bernhard Hinrichsmeyer war seit 1986 als Kunst- und Erdkundelehrer an der Liebfrauenschule tätig. 2006 übernahm er die Leitung des Faches Kunst. Zu seinen Verdiensten gehört die Initiierung der Kunstklassen.

Klimaschutz in Schule

Rund 60 Schüler der BBS am Museumsdorf nahmen am Planspiel „Südsicht – ein klimapolitischer Perspektivwechsel“ teil. Es verdeutlichte die Folgen und den Einfluss des Klimawandels für die Kommunen auf der Südhalbkugel. Die Schüler versetzten sich in die Rollen von Parlamentariern aus der fiktiven Kommune eines Entwicklungslandes („Nicorugao“). Aus dieser „Südsicht“ heraus galt es, eine vorgegebene klimapolitische Problemstellung in einem Planspielszenario zu lösen. So setzten sich die Schüler auch mit der Frage auseinander, wer für den Klimawandel verantwortlich ist und wie sich Lebensweise und Konsumverhalten der Länder auf der Nordhalbkugel auf die südlichen Länder auswirken.

Das Planspiel bildete den Semesterabschluss im Fach „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ (Semesterschwerpunkt „Umweltpolitik“ im Bereich der Wirtschaftspolitik). An den BBS am Museumsdorf wurde das Planspiel in Zusammenarbeit mit einem Moderatoren-Team der Universität Vechta (Lukas Scherak und Mara Bauer) sowie Detlev Lindau-Bank von der Agentur für Coaching und Beratung (Dickel) und unter der Leitung von Hannah Hoff aus dem Science Shop Vechta/Cloppenburg organisiert.

Sich selbst behaupten

Mehr Vertrauen in die eigene Persönlichkeit finden und in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben: All das lernten jetzt die Mädchen und Jungen der Antonius-von-Padua-Grundschule Bethen. Ein Selbstbehauptungskurs für die Kinder der Klassen zwei bis vier wurde von der Firma „sportsecure.de“ organisiert. An drei Tagen vermittelte das Team um Kursleiter Robert Gerdes den Kindern in aufeinander aufbauenden Modulen die Bedeutung von Gewalt, das Schützen und Kennen der eigenen Grenzen sowie praktische Übungen mit Distanz-, Abwehr- und Befreiungstechniken. Vor allem die praktischen Übungen, das Ausprobieren der Wirkung der Körpersprache und der Kommunikation hinterließen bei den Kindern einen bleibenden Eindruck. Finanziert wurde das Projekt vom Förderverein der Grundschule.

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