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Mission „Hetta 2024“ Barßels Freizeitkapitäne wollen schwimmendes Vereinsheim sanieren

Hans Passmann
Das schwimmende Vereinsheim „Hetta“ des WSC Soeste liegt im Hafen von Barßel vor Anker. Nun soll es grundlegend saniert werden.

Das schwimmende Vereinsheim „Hetta“ des WSC Soeste liegt im Hafen von Barßel vor Anker. Nun soll es grundlegend saniert werden.

Hans Passmann

Barßel - Wohl die wenigsten Wassersportvereine oder Clubs dürften über ein schwimmendes Vereinsheim verfügen. Doch der Wassersportclub (WSC) Soeste Barßel ist stolzer Besitzer so eines Domizils. Darüber sind die Barßeler Freizeitkapitäne sehr stolz. Seit gut 35 Jahren ist das Kielschiff MS „Hetta“ für die Barßeler Wassersportler das zweite „Zuhause“.

Über 110 Jahre alt

Vor Anker liegt der rund 20 Meter lange Dampfer, der von einem 145 PS-starken Mercedesmotor mit sechs Zylinder angetrieben wird, im Sportboothafen von Barßel. Schon über 110 Jahre hat die alte Dame auf dem Buckel. „Die Hetta, die in Holland gebaut wurde, ist ein Schmuckstück und ein Teil des Hafens in Barßel“, sagt Vorsitzender Thorsten Speidel. Doch der Zahn der Zeit hat auch an dem Schiff genagt und daher möchte der Verein, den es schon seit mehr als 40 Jahren gibt, die „Hetta“ gründlich sanieren. Die Maßnahme läuft unter dem Titel „Hetta 2024“.

Auch der Innenraum der „Hetta“ soll saniert werden. Foto: Hans Passmann

Auch der Innenraum der „Hetta“ soll saniert werden. Foto: Hans Passmann

Das Plattbodenschiff ist aus Stahl. So soll die komplette Außenbeschichtung abgetragen werden. Zudem sollen im Inneren die Bodenbeläge, die Deckenpaneele, Küchenzeile und die Toilette erneuert werden. Zudem soll die Hetta eine neue Heizung bekommen.

Das Ziel besteht darin, dass die Seetauglichkeit erhalten bleibt. Demzufolge diene die Maßnahme auch zur Vereinserhaltung, zur Förderung des Sports und als Anlaufpunkt für Jung und Alt, so Speidel.

Ausschuss berät sich

Die Kosten hat der Verein mit rund 95 000 Euro beziffert. Finanziert werden soll die Sanierung mit Zuschüssen aus dem Leader-Programm, vom Landkreis Cloppenburg, der Gemeinde Barßel und aus eigenen Mitteln. Die Gemeinde Barßel hat schon signalisiert, das Vorhaben nach den Sportförderrichtlinien mit 20 Prozent – rund 19 040 Euro – zu fördern. Befinden muss darüber der Ausschuss für Kultur, Sport und Tourismus der Gemeinde Barßel auf der Sitzung an diesem Mittwoch.

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