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Zunächst Thema Jugendarbeit im Jugendtreff So können Bürger in Lohne ein Wort mitreden

Auf der Internetseite zukunft-lohne.de können Bürger ihre Ideen äußern.

Auf der Internetseite zukunft-lohne.de können Bürger ihre Ideen äußern.

Tombrägel/Stadt Lohne

Lohne - Die Stadt Lohne bittet ihre Bürger um Mithilfe. Bei der Entwicklung einzelner Projekte können sie jetzt ihre Ideen und Anregungen einfließen lassen. Möglich wird dies durch das Beteiligungsportal „Zukunft Lohne“. Hierüber finden Befragungen und Diskussionen zu bestimmten Themen statt – und zwar sowohl online unter www.zukunft-lohne.de als auch in Präsenzveranstaltungen. Als erstes Projekt steht die Neuausrichtung der Jugendarbeit im Jugendtreff auf dem Plan, teilte die Stadt nun mit.

Hinter dem Portal steckt die Firma CrowdInsights aus Berlin. Das Unternehmen hat sich auf die Begleitung von Bürgerbeteiligungsprozessen spezialisiert. „Der Vorstand des Jugendtreffs hat eine Beteiligung zur Neuausrichtung der Jugendarbeit beantragt“, erklärt Gert Kühling, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. „Mit dem Portal und der Mithilfe der Firma CrowdInsights kommen wir dem Wunsch nun nach.“

So funktioniert es

Zunächst beantwortet der Bürger auf der Internetseite www.zukunft-lohne.de drei Fragen zum Jugendtreff. Hier geht es um das gewünschte Angebot, um die räumliche und personelle Ausstattung. Aus diesen Antworten filtert die Redaktion von CrowdInsights die Kernaussagen. Im Falle der Jugendarbeit wird es aber auch eine Präsenzveranstaltung mit Vertretern unterschiedlicher Jugendgruppen am 23. März (Mittwoch) im Ratssaal geben. „Uns war eine Beteiligung sowohl im Internet als auch in Präsenz sehr wichtig“, sagt Sebastian Wolke, Leiter des Amtes für Familie und Soziales. Das Familienbüro in seinem Amt begleitet das aktuelle Projekt inhaltlich.

Stehen die Erkenntnisse aus den Befragungen fest, prüfen Fachleute zum Beispiel, ob sich diese umsetzen lassen oder ob es alternative Ideen gibt. „Diese Stellungnahmen und auch die Entscheidungen werden ebenfalls auf der Plattform veröffentlicht, so dass der gesamte Prozess transparent bleibt“, erläutert Dr. Ralf Grötker, Geschäftsführer von CrowdInsights.

Grundlagen für Konzept

Letztlich bilden die Erkenntnisse zusammen mit den Stellungnahmen die Grundlage für ein Konzeptpapier. Mit diesem Konzeptpapier geht es weiter in die politische Beratung. Geplant ist, dass sich der Ausschuss für Jugend, Familie, Senioren und Soziales im September mit den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung zur Jugendarbeit befasst.

„Das Portal ist ein gutes Werkzeug zur Bürgerbeteiligung an vielen Projekten“, so Kühling. So sei vorstellbar, bei der Entwicklung von Klimaschutzprojekten oder bei städtebaulichen Planungen die Ideen der Bürger mithilfe des Beteiligungsportals zu sammeln und zu diskutieren.

Um das Portal bekannt zu machen, wird die Stadt Lohne in den kommenden Wochen aktiv die Jugendliche in den Lohner Schulen ansprechen. „Wir wollen eine möglichst breite Beteiligung, damit die Ergebnisse repräsentativ sind“, betont Christian Tombrägel, der die Plattform im Rathaus technisch betreut und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. So plant die Stadt eine Postkartenaktion in den Schulen und breite Werbung in den sozialen Netzwerken.

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