Kaputte Heizungen und Spielgeräte, undichtes Dach, stinkende Toiletten: Es ist ein Hohn, dass die Eltern des St.-Andreas-Kindergartens eine Demonstration organisieren müssen, um auf diese unhaltbaren Zustände in der katholischen Einrichtung aufmerksam zu machen. Für Stadt und Kirche, die hierzulande auch im öffentlichen Leben immer noch eine einflussreiche Rolle spielt, ist das ein Armutszeugnis.

Dass der Kindergarten jetzt schnell neu gebaut wird, ist unwahrscheinlich. Der städtische Zuschuss wird – gebunden an einen Ratsbeschluss – vorerst unverändert bleiben. Und die Kirche will erst starten, wenn die Beseitigung des Defizits geklärt ist.