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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

STADTPOLITIK: 2+2 heißt es nun im Steinkamp

05.10.2006

CLOPPENBURG An der Bundesstraße 68 im Süden von Stapelfeld sollen vier Windenergieanlagen entstehen. Ortsvorsteher Stuckenborg sieht das Ortsbild möglicherweise beeinträchtigt.

Von Carsten mensing CLOPPENBURG - Hoch her ist es bei der gestrigen Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Sanierungsausschusses gegangen. Anlieger des Wohngebietes „Steinkamp“ empörten sich über den Entwurf eines künftigen Bebauungsplanes, der es erlaubt, sowohl im straßenseitigen als auch im rückwärtigen Bereich eines Grundstückes jeweils zwei Wohneinheiten zu errichten. Dieser Entwurf wurde nach zweistündiger Beratung mit den Stimmen der CDU gebilligt. Die Anwohner hatten auf zwei Einheiten zur Straße und eine im hinteren Bereich gesetzt.

Die Debatte war auch von heftigen persönlichen Auseinandersetzungen geprägt. Peter Hackmann (SPD) hielt Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese vor, im Umfeld seines Privathauses auf einer eingeschossigen Bebauung zu bestehen – dieser konterte mit der Aussage, dass die SPD im Verwaltungsausschuss zugestimmt habe, mit der nun erreichten 2+2-Lösung in die Gespräche mit den Anliegern zu gehen.

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„Jetzt hat der Investor keine Probleme mehr, sein Bauvorhaben am Steinkamp 4 zu realisieren“, machte Anliegersprecher Rolf Grever seinem Ärger Luft. Bereits jetzt wisse man beispielsweise kaum noch, wo denn die Anlieger ihre Autos parken sollten.

Planungsamtsleiter Hermann Asbree strich noch einmal heraus, dass der Investor nach § 34 Baugesetzbuch ein Baurecht habe, dass ihm keiner streitig machen dürfe. SPD-Fraktionschef Heinz-Georg Berg stellte sich daraufhin die Frage, warum der Zurückstellungsbescheid für den Bauantrag in der Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 12. September zurückgenommen worden sei. „Es hat sich doch nichts verändert.“ Er hege vielmehr den Verdacht, dass die Verwaltung Fakten für den künftigen Bebauungsplan habe schaffen wollen.

• Derweil sollen im Süden von Stapelfeld künftig vier Windenergieanlagen entstehen. Ortsvorsteher Theo Stuckenborg hat zwar Bedenken, dass diese das Ortsbild beeinträchtigen könnten, gab aber seine Zustimmung. Jedes Windrad soll zwei Megawatt produzieren, das entspricht dem Strombedarf von zirka 2000 Haushalten.

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