• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

Petition: 27000 Bürger gegen Werkvertragsmissbrauch

03.06.2014

Berlin /Cloppenburg Insgesamt 27 000 Menschen haben in den vergangenen Wochen eine Unterschriftenkampagne und eine Online-Petition des südoldenburger „Netzwerks für Menschenwürde in der Arbeitswelt“ unterstützt. Eine Delegation des Zusammenschlusses, in dem 16 Organisationen aus Kirche, Gewerkschaft, Politik und Agrar mitmachen, übergab jetzt die Unterlagen in Berlin der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Annette Kramme (SPD).

Mit der Aktion will das Netzwerk die Bundesregierung zur Ergreifung von wirksamen Maßnahmen gegen den Missbrauch von Werkverträgen, für menschenwürdige Wohnbedingungen, für einen ausreichenden Mindestlohn sowie für gleichen Lohn für gleiche Arbeit auffordern.

Bei der Übergabe waren auch die Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag und Gabriele Groneberg (beide SPD) dabei. Mit den hiesigen CDU-Abgeordneten Astrid Grotelüschen (Ahlhorn) und Franz-Josef Holzenkamp (Emstek) führte die Gruppe ebenso Gespräche wie mit Peter Meiwald (Bündnis 90/ Grüne).

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Staatssekretärin Kramme sagte zu, das Thema auf der politischen Tagesordnung zu halten. Mit dem Gesetzentwurf zum Mindestlohn und der Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Tarifabschlusses in der Fleischindustrie seien Schritte in die richtige Richtung gemacht worden.

In der Praxis, so betonten die Netzwerkvertreter, komme es aber darauf an, dass wenigstens diese Mindeststandards nicht umgangen würden, was aber häufig der Fall sei. Durch seine arbeitsrechtliche Beratung in Cloppenburg, die seit fast einem Jahr vom Bakumer Arbeitsrechtler Johannes Brinkhus ehrenamtlich angeboten wird, ist das Netzwerk in direktem Kontakt mit betroffenen Werkvertragsarbeitern und konnte schon vielfach konkrete Hilfe leisten.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.