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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Soziales: 10 000 Kilometer in drei Wochen

30.11.2016

Cloppenburg Rund 10 000 Reisekilometer und sieben Bundesstaaten in drei Wochen und zwei Tagen – eine Projektreise führte das Team von „Nitya Bal Vikas Deutschland“ (NBV) in die verschiedensten Ecken des indischen Subkontinents. Nicht zuletzt auch dank der Einnahmen mehr als 5000 Euro aus dem Spendenlauf am Cloppenburger Clemens-August-Gymnasium (CAG) im Juni reisten der Cloppenburger Benjamin Scholz, ehemaliger Schüler des CAG und 2. Vorsitzender von NBV, sowie sein Vorstandskollege Martin Haus nach Indien, um einen oder mehrere geeignete und vertrauenswürdige Partner für geplante Projekte zu finden.

Mit der Organisation ADITHI aus dem Bundesstaaten Bihar im Nordosten, der oft als „Schmuddelkind“ im nationalen Vergleich herhalten muss, wird eine Zusammenarbeit im Bildungsbereich ins Auge gefasst. Im Rahmen eines größeren, mehrjährigen Projekts planen beide Organisationen in staatlichen Grundschulen zu intervenieren und dabei in einem ersten Schritt Schüler, Lehrer und Eltern zu mobilisieren, um für eine bessere Qualität in der Schulbildung einzutreten. Am Ende planen ADITHI und NBV mit Hilfe einer in Indien entwickelten, speziellen Lehrmethodik eine wesentliche Verbesserung der Bildung in einigen Modellschulen zu erreichen. Vor diesem Hintergrund trafen die Verantwortlichen beider Organisation bereits Entscheidungsträger in Bildungsbehörden auf bundesstaatlicher Ebene.

„Die Mitarbeiter von ADITHI haben auf uns den Eindruck gemacht, sehr engagiert und auf Augenhöhe mit den betroffenen Menschen vor Ort zu arbeiten“, berichtete Scholz, der in Münster Jura studiert. Die Organisation könne von Erfahrungen aus fast 30 Jahren Arbeit zehren. „Wir konnten uns selbst davon ein Bild machen, dass die bisher durchgeführten Projekte zielgerichtet und nachhaltig waren und die Beteiligten nach dem Ideal Mahatma Gandhis handeln.“

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Im westlichen Bundesstaat Rajasthan traf das Team mit den Verantwortlichen von Shrushti Sewa Samiti zusammen. Zunächst stand ein Treffen mit dem Bildungsminister Rajasthans, Vasudev Devnani, in der Hauptstadt Jaipur auf dem Programm. Im Anschluss daran sowie Besuchen in staatlichen Grundschulen, die verglichen mit denen in Bihar gut funktionieren, entschieden sich beide Organisationen jedoch, den Fokus auf ein Projekt zu legen, mit deren Hilfe den Familien indigener Bevölkerungsgruppen im Bergland nördlich der Stadt Udaipur eine sichere Einkommensquelle geschaffen werden soll.

Zunächst sind Näh- und Schneiderkurse für die Frauen des Dorfes geplant. Anschließend sollen dann über eine nicht-gewinnorientierte Gemeinschaftsschneiderei Einnahmen für Gehälter sowie Investitionen in Gemeinschaftsprojekte des Dorfes erzielt werden. Die Entscheidungen hierüber treffen die Frauen in demokratischer Weise, so der Plan. Ein Schwerpunkt der Schneiderei soll die Produktion von Monatsbinden für Frauen sein, die die Regierung im Rahmen einer Kampagne zum Festpreis abnimmt.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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