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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Abitur auch nach zwölf Jahren

22.04.2014

Kreis Vechta /Lohne Leistungsstarke Schüler sollten auch nach zwölf Jahren Abitur machen können. Die Förderschulen Sprache und Lernen müssen erhalten bleiben, damit Eltern die Wahlfreiheit haben. Regelschulen sollten Inklusionsschulen sein. Schwerpunktmäßig mit diesen Themen haben sich die Facharbeitskreis Bildung und Soziales im CDU-Kreisverband Vechta bei einer Sitzung im Gymnasium Lohne befasst.

Schiering sieht Probleme

Schulleiter Oberstudiendirektor Jürgen Schiering informierte die Besucher über die Problemfelder Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Jahren, Mehrbelastung von Gymnasiallehrern und Umsetzung der Inklusion aus der Sicht eines betroffenen Gymnasiums. Zunächst ging Schiering auf Belastungen und Probleme für den Jahrgang 2015/16 ein, „wenn das G 9 wieder etabliert“ werde. Neben einer Neugestaltung der Lehrpläne seien durch die wachsende Schülerzahl Raumprobleme sowie eine Zusatzbelastung des Kollegiums zu erwarten, da die Neueinstellungen als Ersatz für ausscheidende Lehr, den Verlust nicht ausgleichen könnten. Vom Grundsatz her hält der Oberstudiendirektor die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Schuljahren für sinnvoll. Er bedauerte jedoch, dass es nicht möglich sei, für besonders leistungsstarke Schüler klassen einzurichten, die nach zwölf Jahren zum Abitur führen.

Das Thema eine Stunde Mehrbelastung für Gymnasiallehrer spielte in der Diskussion eine wichtige Rolle. Schiering warb um Verständnis für das auch in Lohne „als Kampfmaßnahme“ beschlossene „Aus“ für Klassenfahrten. Die Arbeitskreismitglieder erkannten die Anliegen der Lehrer in dieser Angelegenheit zwar an, bewerteten die Aussetzung von Klassenfahrten jedoch als kontraproduktiv und nicht sachgerecht. Es werde in jedem Fall die Falschen getroffen“, so die Facharbeitskreisvorsitzenden Katharina Willenbrink und Norbert Bockstette.

Alternative als Wunsch

Beim Thema Inklusion herrschte große Einigkeit darüber, dass es Ziel sein müsse, dass alle Regelschulen auch Inklusionsschulen werden. Darüber hinaus müssten jedoch die Förderschulen Lernen und Sprache als Alternativangebot Forstbestand haben. So bliebe Eltern und Schülern im Sinne des Kindeswohls die Wahlfreiheit erhalten, wie es eine entsprechende Resolution des Vechtaer Kreistages fordert (die NWZ  berichtete).

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