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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Abschluss stellt Sprung in ein fremdes Gewässer dar

20.06.2017

Cloppenburg Die Cloppenburger Oberschule Pingel Anton hat jetzt 90 Schüler der Jahrgänge neun und zehn entlassen. Ein ökumenischer Gottesdienst zum Thema „Chillst du noch oder lebst du schon?“ in der evangelischen Kirche eröffnete die Feier. Die von der Schulband musikalisch gestaltete Zeugnisübergabe erfolgte in der Mensa. Zum Abschluss ließen die Jugendlichen Luftballons mit Zukunftswünschen steigen.

Den erweiterten Sekundarabschluss I und damit die Berechtigung, das Gymnasium zu besuchen, erreichten 21 Jugendliche, 47 junge Frauen und Männer schafften den Sekundarabschluss I Realschule, zwölf Mal wurde der Sekundarabschluss Hauptschule vergeben. Elf Jungen und Mädchen erhielten den Hauptschulabschluss.

Der kommissarische Oberschulrektor Johannes Bockhorst überraschte mit einer Gesangseinlage vor seiner Rede. „Now there’s a way, and I know, that I have to go away, I know I have to go“ von Cat Stevens hieß es darin zum Beispiel. „Unsere Aufgabe ist es in den vergangenen Jahren gewesen, ihre Kinder darauf vorzubereiten, alleine in der Welt bestehen zu können“, rief Bockhorst den Eltern zu. „Wir haben den Schülern nicht nur Kompetenzen in den vielen verschiedenen Fächern beizubringen versucht, sondern auch Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und so manche andere Tugend.“ Kritisch hinterfragte Bockhorst der Einfluss des Weltgeschehens und die mediale Verwahrlosung: „Anstatt schlechten Empfang und zu knappes Datenvolumen zu kritisieren, „sollten wir mal dankbar sein, dass wir am Galgenmoor sitzend uns die ganze Welt in die Hand holen können, mit Freunden in Neuseeland telefonieren, die Einwohnerzahl Panamas feststellen und dabei noch eine Pizza bestellen können“, stellte Bockhorst fest.

Cloppenburgs stellvertretender Bürgermeister Hermann Schröer (CDU) legte sein Hauptaugenmerk auf das chinesische Sprichwort „Wer schwimmen lernen will, muss ins Wasser springen“. „Ihr habt euch freigeschwommen“, so Schröer. Nicht immer sei das Meer glatt und einladend, aber wer durchhielt, habe sich durch gute Noten ein Abschlusszeugnis erschwommen. Wieder stünde nun ein Sprung in fremdes Gewässer den Abschlussschülern bevor. „So lange man den Sprung wagt, hat man eine Chance“, riet Schröer.

Elternvertreterin Elke Oltmann hob das soziale Engagement hervor, das die Schüler beim „Run for Help“ bewiesen hätten. Zudem machte sie deutlich, dass die Eltern ihre Kinder unterstützt, ermuntert und auch Druck gemacht hätten. „Geht mit Hoffnung und Zuversicht an euer Leben heran!“

Als Jahrgangsbeste wurden Lukas Hergert (10Ha), Edgar Bitner (10Hb), Dilan Mutlu (10Ra) sowie Tabea Morasch und Tobias Ruhl (10Rb) ausgezeichnet.

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