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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Forscherdrang wird gewürdigt

19.05.2018

Altenoythe Sie gehen auf Entdeckungsreise. Entdecken die Welt mit ihren Augen, erforschen spannende naturwissenschaftlichen Phänomene und Zusammenhänge. Auch an diesem Freitag geht der Nachwuchs im Kindergarten Haus für Kinder „Piccolino“ in Altenoythe seinem Forscherdrang nach. Die Kinder lernen z.B. auf dem Spielplatzgelände, wie Seifenblasen entstehen – und zwar gewaltig große. Mithilfe zweier Stöcke und einer Kordel, die als Schlaufe dazwischen befestigt ist, stellen sie aus der Seifenlauge in der Plastikwanne imposante Blasen her. Eine Erzieherin zeigt den Kids, wie es geht. Kai (6) findet es toll, dass die Seifenblasen „so groß werden“. Jonas (6) ist fasziniert, dass sie so schön bunt sind.

Der Kindergarten Haus für Kinder „Piccolino“ hat erneut die Zertifizierung „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Es handelt sich dabei um eine bundesweite Bildungsinitiative, die von der Berliner Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ initiiert wurde und u.a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Der Altenoyther Kindergarten hat wie schon im Beitrittsjahr 2014 sowie 2016 alle Vorgaben erfüllt und bekam am Freitag von Fachbereichsleiterin Ursula Meyer-Burke vom Netzwerkpartner VHS Cloppenburg zum dritten Mal die Plakette und Zertifikatsurkunde überreicht. „Piccolino“ hat großes Engagement in der naturwissenschaftlichen und technischen Frühbildung seiner über 160 Kinder bewiesen.

„Das ist Motivation und Anerkennung für uns“, freut sich die Kindergartenleiterin Iris Göhre. Aber auch Ansporn, am Ball zu bleiben und sich weiter zu verbessern. „Die Kinder wollen forschen.“ Man müsse ihnen aber auch den Raum geben, die (naturwissenschaftlichen) Themen und Fragen zu ergründen, die sie interessieren, so Göhre. „Die Kinder lernen spielend.“ Erforscht werden z.B. Wasser, Luft, Magnete, Wind, Sprudelgase, Licht, Schatten, Klimaschutz, Strom, Technik, Holz etc. Spannende Experimente und Projekte werden durchgeführt. Es gibt eine „Sommerwerkstatt“ und eine für Holz sowie einen Forschernachmittag gemeinsam mit den Eltern. In einem Forschertagebuch wird dokumentiert, was die Mädchen und Jungen gemacht und gelernt haben.

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006 für gute frühe Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ziel sei es, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen, heißt es auf der Internetseite. Das bundesweite Bildungsprogramm der Stiftung und ihrer lokalen Netzwerkpartner (über 200) unterstützt pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. „Die Kinder können Dinge ausprobieren und viele Fragen dazu stellen, wie die Welt tickt“, sagt Meyer-Burke. Regelmäßig werden die Fachkräfte fortgebildet.

Rund 5000 Kitas, Horte und Grundschulen haben das Zertifikat bisher erhalten. Dazu gehört auch die Kita St. Monika in Gehlenberg, eine von 14 im Landkreis Cloppenburg.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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