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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Miteinander leben, lernen, wachsen

18.09.2019

Altenoythe „Heilpädagogische Bildungsstätte des Landkreises Cloppenburg“, so lautete der offizielle Name einer in den 1960er Jahren völlig neuen Einrichtung. Diese rief der 1968 gegründete Caritas-Verein nur ein Jahr nach der Vereinsgründung ins Leben. Es sollte eine Stätte für Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen werden. Vor genau 50 Jahren wurde mit dem Angebot gestartet.

Da das Gebäude der Bildungsstätte 1969 noch nicht fertig war, wich man in das Altenoyther Dorfgemeinschaftshaus aus. Im Juli 1971 konnten mit einem Tag der offenen Tür die neuen Räumlichkeiten an der Vitusstraße bezogen werden. Die erste Leiterin der Bildungsstätte war Schwester Editha, die den Caritas-Verein noch viele Jahre durch ihre Persönlichkeit prägen sollte.

Heute ist die staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte als Sophie-Scholl-Schule bekannt. Die Einrichtung mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung hat derzeit 72 Schüler und wird als Ganztagseinrichtung geführt. Das Einzugsgebiet ist der gesamte Landkreis Cloppenburg. Neben der Schule in Altenoythe gibt es noch einen Standort in Lastrup.

Zum 50-jährigen Bestehen organisierten die Mitarbeiter der Sophie-Scholl-Schule jetzt ein großes Jubiläumsfest für Schüler, Eltern und ehemalige Mitarbeiter.

Für die Kinder und Jugendlichen waren unterschiedlichste Stationen aufgebaut: Vom Spielefant aus Oldenburg, der diverse Spiele und Bewegungsgeräte mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden im Gepäck hatte, über eine Wasserbaustelle, eine Geisterbahn, Streicheltiere vom Hof Ideler in Harkebrügge und eine Schminkstation bis hin zu einem Airtramp, auf dem gehüpft, getobt und gesprungen werden konnte. Zudem konnte erstmalig der neue Snoezelenraum, der müden Kindern eine kleine Verschnaufpause bot, genutzt werden.

Schulleiterin Anne-Katrin Oltmanns dankte ihren Kollegen und auch den ehemaligen Mitarbeitern, die in der Anfangszeit der Sophie-Scholl-Schule wichtige Standards vorgelegt und entwickelt hatten mit dem Ziel der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. „Das heutige Team setzt diese Arbeit fort und passt sie konzeptionell in allen Bereichen an die sich ändernden Gegebenheiten an“, erklärte Oltmanns und verwies dabei auf das Motto der Sophie-Scholl-Schule „Miteinander leben, lernen und wachsen“.

Im Anschluss daran ließen sich die Gäste von den lebhaften Auftritten des Schulchores und der Tanz-AG unterhalten. Mit einer kleinen Feuershow fand das Fest dann einen gelungenen Abschluss.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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