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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Orientierung im Berufe-Dschungel

09.02.2019

Altenoythe Mit 15 Jahren wissen viele Schüler noch nicht, wohin der Weg nach der Schule führen soll. Praktika sind ein Weg, um sich durch den Dschungel der Möglichkeiten zu schlagen. In der achten Klasse beginnen die Schüler der Heinrich-von-Oytha-Schule mit einem Sozialpraktikum, in der achten und neunten Klasse folgen zwei zweiwöchige Praktika. Einen weiteren Baustein der Berufsorientierung bildet der Methodentag, zu dem zehn Unternehmen und Bildungseinrichtungen am Freitag Gast in der Oberschule waren und rund 100 Neuntklässlern verschiedene Ausbildungsberufe vorstellten – eine Aktion, die jährlich stattfindet.

Pünktlichkeit, Disziplin und Ehrgeiz – das seien wichtige Voraussetzungen für eine Ausbildung, sagte Bernhard Stammermann, Ausbildungsleiter bei Claaßen Maschinenbau aus Scharrel. Er informierte gemeinsam mit Lehrling Lukas Marks über die Ausbildungsberufe Feinwerkmechaniker und Metallbauer. 22 Auszubildende zählt das Unternehmen derzeit. Wer dazustoßen wolle, müsse „von Anfang an Gas geben“, machte Stammermann deutlich.

Dass die Arbeit durchaus Spaß machen kann, berichtete Lehrling Lukas Marks. Zu sehen, was man am Ende des Tages geschafft habe, sei toll an seinem Job des Feinwerkmechanikers, schilderte er. Die Möglichkeiten, den Meister zu machen oder Ingenieurwesen zu studieren, böten sich ebenfalls.

Das „Smarthome“, das vernetzte Zuhause, ist für Elektriker bei Elektro Elberfeld aus Thüle ein immer größeres Thema, berichtete Jan Fugel den Schülern. „Mathe spielt da natürlich eine Rolle“, sagte der Geselle. Dass sich die qualifizierten Handwerker mit Arbeiten wie Flexen oder Fräsen im Rohbau befassen müssten, sei wohl in absehbare Zeit vorüber, meinte der Elektriker. Diese Arbeiten könnten künftig abgegeben werden an Subunternehmer, damit die qualifizierten Kräfte mehr Zeit für ihre Arbeit hätten.

Unternehmen informierten ferner über die Ausbildungsberufe Maschinen- und Anlagenführer, Fachkraft für Lagerlogistik, Verfahrensmechaniker für Beschichtungen, Elektroniker für Betriebstechnik, Maler und Lackierer oder Einzelhandelskaufleute.

Leider gebe es vergleichsweise wenige Angebote für Mädchen, bedauerte Sozialpädagogin Kira Sievers, die die Handwerkertage seit 2012 organisiert. Sie hätte sich über Zusagen von Unternehmen aus dem Friseurhandwerk oder der Tiermedizin sehr gefreut. So blieben für die Mädchen die Berufsbilder Heilerziehungspflege, Altenpflegerin, Hauswirtschafterin oder Sozialassistentin und Erzieherin – Angebote der Berufsbildenden Schulen Friesoythe und Cloppenburg.

Rund 100 Schüler wurden am Freitagmorgen informiert. Jeder Schüler hatte im Vorfeld die Möglichkeit, drei Wünsche zu wählen, aus denen zwei Angebote zugeordnet wurden. Ziel sei, dass die Jugendlichen einen breiten Einblick in die Möglichkeiten erhielten, sagte Sievers. Dadurch, dass Unternehmen Azubis schickten, sei die Scheu auch nicht so hoch.

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Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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