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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Nachwuchsfilmer drehen Naturdoku

24.04.2018

Altenoythe Wie bringt man Jugendlichen eigentlich die Natur näher? Genau, man nimmt sie mit in die Natur. Die 22 Schüler der 7a der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe und zehn Beschäftigte der Sozialen Arbeitsstätte des Caritas-Vereins Altenoythe gehen sogar noch einen Schritt weiter. Sie werden sich nicht nur in der Natur aufhalten, sie werden das Erlebte auch in Fotos und Videos festhalten.

Im Rahmen des Filmprojektes „Green Cut-Jugend filmt biologische Vielfalt“ des Vereins „Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft“ (Gespa) in Göttingen werden sie Anfang Juni zwei Tage lang mit Kameras bewaffnet im Saterland unterwegs sein, um einen rund zehnminütigen Dokumentarfilm mit dem Titel „Unsere Regenmoore im Sommer“ zu drehen. Unterstützt wird die Aktion vom Bundesumweltministerium und der Bingo Umweltstiftung.

Mit den Aufnahmen werden die Oberschüler und Caritas-Beschäftigten in gemeinsamen Teams auf die Pirsch gehen, um das Umfeld eines künftigen Naturlehrpfades in Sedelsberg zu dokumentieren. Diesen möchte der Bürgerverein Sedelsberg gemeinsam mit anderen örtlichen Vereinen rund um den Ententeich an der Sagter Ems im Naturschutzgebiet Schwaneburger Moor herrichten. Ein entsprechender Antrag auf finanzielle Unterstützung liegt der Bingo Umweltstiftung bereits vor. Rund 30 000 Euro und eine große Portion Ehrenamt sind für die Realisierung des Lehrpfades eingeplant.

Doch soweit ist es noch nicht. Erst einmal gilt es, das Moorgebiet zu dokumentieren. Und das übernehmen die Jugendlichen mit den Kameras. Professionell angeleitet werden sie dabei von Oliver Krebs und Herbert Dohlen von Gespa. Die studierten Forstwissenschaftler und Naturfilmer waren am Montag in der Oberschule, um den Jugendlichen und den Lehrern Tomke Tappert und Klaas Welke das Projekt genau zu erklären und vor allem den Umgang mit dem Equipment zu zeigen.

Am 4. und 5. Juni geht es dann zur Exkursion ins Hochmoor. In kleinen Teams werden sich die Jugendlichen gut getarnt auf die Lauer legen, um die Tier- und Pflanzenwelt zu filmen und zu fotografieren. Das gesamte Filmmaterial werden Krebs und Dohlen dann mit nach Göttingen nehmen, um daraus einen Naturfilm zurechtschneiden. Die Jugendlichen haben auch in dieser Phase des Filmemachens immer wieder Mitspracherecht.

Der fertige Film wird dann bei nächster Gelegenheit natürlich auch gezeigt werden, und er wird auch aufgenommen in die Gespa-Ausstellung „Lebensraum-Galerie“.


Mehr Infos unter   green-cut.de 
Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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