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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Anderen Kulturen offen begegnen

04.05.2016

Spanien /Friesoythe Zu einem Schüleraustausch nach Spanien sind jetzt 19 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe geflogen. Die Schüler des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft verbrachten eine Woche in Gastfamilien und hatten somit direkten Kontakt mit der Kultur und der Sprache. Begleitet wurden sie von Studienrätin Jessika Liesert sowie von Oberstudienrat Georg Stolle, die den Austausch organisiert hatten.

Zu Beginn besuchten die Schüler das Unternehmen Mondragón Corporación Cooperativa (MCC). Die Genossenschaft hat ihren Sitz in Mondragón im spanischen Baskenland. Gemeinsam arbeiteten sie in Gruppen zum Thema „stop wishing, start doing“ beziehungsweise „arbeiten und studieren im Ausland“. „Ziel des gemeinsamen Lernens ist vor allem das Herausarbeiten von Unterschieden zwischen Spanien und Deutschland und welche Lösungsmöglichkeiten existieren“, erklärte Liesert.

Weiter wurde eine öffentliche Institution zur Firmenneugründung von der Gruppe besucht. Sie unterstützt Start Ups beispielsweise mit Büroräumen, Know-how, Netzwerken sowie Stipendien.

Auch ein Besuch in der spanischen Schule stand auf dem Programm. Zunächst besuchten die Schüler die Berufliche Schule mit Schwerpunkt Technik und danach die Berufliche Schule mit Schwerpunkt Wirtschaft. Am vorletzten Tag begleitete Mario Saalbach, Professor der Germanistik, die Schüler durch die Universität in Vitoria. Saalbach, der selber vor 30 Jahren als Deutscher nach Spanien ausgewandert ist, konnte ihnen viele interessante Informationen geben, zum Beispiel über das Studieren an der Uni und die Stadt Vitoria. Er betonte, dass man anderen Kulturen und Gewohnheiten offen begegnen sollte.

Die 17-jährige BBS-Schülerin Sophia Haak zog ein positives Fazit: „Besonders gefallen hat mir der offene Kontakt der spanischen Schülerinnen und Schülern, so dass ich das Gefühl habe, auch etwas offener auf andere zugehen zu können. Ich kann anderen Schülern diesen Austausch wirklich ans Herz legen.“

Der letzte Tag stand ganz im Zeichen des Abschieds. Bei dem einen oder anderen Schüler sind wohl wirkliche Freundschaften entstanden, da auch ein paar Tränen geflossen sind.

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