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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Barrierefrei in Schulalltag starten

10.10.2015

Strücklingen Die Gemeinde Saterland rüstet ihre Schulen für die inklusive Schule. Hintergrund ist, dass der Niedersächsischen Landtag am 20. März 2012 das Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule verabschiedet hat. Diese ermöglicht den Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zu den Schulen, heißt es von Seiten des Kultusministeriums. Bis zum 31. Juli 2018 müssen die Schulträger die Schulen entsprechend ausstatten.

Inklusive Schule

Seit dem Schuljahr 2013/14 müssen die Schulträger inklusive Grundschulen und inklusive weiterführende Schulen vorhalten. Dies erfolgt aufsteigend, beginnend mit den Schuljahrgängen 1 beziehungsweise 5. Die Träger der Grundschulen konnten zum Schuljahresbeginn 2012/2013 freiwillig mit der inklusiven Beschulung starten.

Zur Umgestaltung aller Schulen gibt es für bestimmte Bereiche eine Übergangsfrist bis zum 31. Juli 2018. Schulträger hatten die Möglichkeit, ihrer Verpflichtung nachzugehen, indem sie die inklusive Beschulung ab dem Schuljahr 2013/2014 durch „Schwerpunktschulen“ sicherstellten.

Mehr Infos unter www.mk.niedersachsen.de

In Betrieb genommen

Zur Barrierefreiheit an den kommunalen Schulen im Saterland gehört auch der Einbau eines Fahrstuhls, damit auch Kinder, die zum Beispiel im Rollstuhl sitzen, in die Räume im Obergeschoss gelangen können. Über diesen verfügen bereits das Schulzentrum Saterland sowie die Grundschulen in Ramsloh, Strücklingen und Scharrel. Lediglich die Sedelsberger Schule hat keinen Aufzug bekommen, da sie nach Angaben von Hochbautechniker Mirko Peschke im Obergeschoss keine Klassenräume habe. Da die Schule in Ramsloh derzeit zur Ganztagsschule ausgebaut wird (die NWZ  berichtete), wird dort auch gleich ein Fahrstuhl installiert.

Vor Kurzem hat auch die Marienschule in Strücklingen einen Außenaufzug bekommen. Der Einbau sei in den Sommerferien erfolgt, sagte Schulleiterin Monika Olling am Freitag im Gespräch mit der NWZ. Danach seien noch technische Restarbeiten erfolgt. So konnte der Fahrstuhl vor gut einer Woche in Betrieb genommen werden.

Bedarf sei derzeit allerdings noch nicht vorhanden, sagte Olling. „Wir haben zwar Kinder mit Förderbedarf, aber nicht körperlicher Art“, sagte die Schulleiterin. Förderbedarf bestehe im Moment nur im Lern- und Sprach-Bereich sowie im sozial-emotionalen Bereich.

Noch kein Bedarf

Und auch wenn derzeit noch kein Bedarf für den Fahrstuhl vorhanden sei, könne es noch in den kommenden Schuljahren kommen. Auch kann der Aufzug praktisch für Lehrer oder bei Schulfesten für Besucher sein, die gehbehindert sind.

Wie Olling sagte, seien die Lehrkräfte bereits in der Vergangenheit in Bezug auf die inklusive Schule geschult worden. Und auch für den Fahrstuhl gab es eine technische Einführung. Schüler alleine dürfen ihn aber nicht benutzen. So ist das Öffnen der Aufzugtür nur mit einem Schlüssel möglich. Auch verschließt sie sich nach einigen Sekunden von alleine wieder.

Der Platz im Untergeschoss sei ideal gewesen, sagte Olling. Denn dort, wo jetzt der Aufzug ist, befand sich vorher der damalige Haupteingang der Schule. Der Boden vor dem Aufzug wurde mit roten Steinen versehen.

Im Obergeschoss befinden sich unter anderem Fachräume, Betreuungsräume, Gruppenräume für Kinder mit Förder- und Forderbedarf, eine Bücherei, ein Computerraum und eine Küche. Es ist zudem an einigen Stellen saniert worden. Doch noch sind die Baumaßnahmen nicht abgeschlossen. So werden im Erdgeschoss Türen ausgetauscht und auch Akustikplatten bekommt die Schule.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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