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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Von Cannabis bis Plastikmüll

30.10.2018

Barßel Wie wollen wir in Europa leben? Welche europäischen Themen sind für uns und unseren Alltag wichtig? Diese Fragen stellten sich auch die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Barßel beim europäischen Jugendforum im Landtag in Hannover. Dort weilten sie im Interimsplenarsaal auf Einladung von Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta.

Diese machte deutlich, aus welchen ganz persönlichen Gründen Europa für sie wichtig sei. Anschließend ging es in die Ausschussarbeit. Die drei Parlamentsausschüsse „Handel“, „Umwelt“ und „Ernährung“ erarbeiteten insgesamt sechs Beschlussvorlagen, die sie dem Plenum zur Diskussion und Abstimmung vorlegten.

„Berichterstatter aus jedem Ausschuss stellten die Gesetzesvorlagen vor und begründeten diese“, sagte Lehrerin Sabine Appelt. Anschließend wurde diskutiert und abgestimmt. Dabei ging es unter anderem um die Stärkung des lokalen Handels, Ernährung als Pflichtfach im Unterricht, um die Vermeidung von Plastikabfällen und um die Legalisierung von Cannabis. „Aber auch um die Flüchtlingskrise“, wie Schülerin Meike Haak berichtete.

Cedric Sperling wollte von den Abgeordneten wissen, ob auch in Deutschland wie in England die Zuckersteuer komme? Antwort: „So schnell wohl nicht.“ „Wir haben angeregt, im Schulunterricht das Thema ,Ernährung’ zu vertiefen. Es kommt zu kurz“, berichtete Meike Haak.

Online-Abstimmungen per Smartphone im Vorfeld der einzelnen Beratungen („Wer trennt seinen Müll?“, „Wer hat schon einmal gekifft?“) ermöglichten die schnelle Visualisierung von persönlichem Verhalten und lockerten den Ablauf der Debatte auf. Alle Beschlussvorlagen, die die Ausschüsse erarbeitet hatten, wurden vom Jugendforum angenommen.

Im Anschluss daran hatten die Schüler Gelegenheit, mit den Europaabgeordneten über ihre Vorstellungen zur Weiterentwicklung Europas zu sprechen. Dabei wurde deutlich, dass die ambitionierten Vorschläge der Schüler von den Politikern begrüßt und sehr ernst genommen wurden. Gleichzeitig zeigte sich, dass die politische Umsetzbarkeit nicht immer so einfach ist und dass bei jedem Vorschlag gesetzliche Rahmenbedingungen zu beachten sind.

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