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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

„Blue Fighter“ rettet Trecker-Pulling

14.09.2005

HALEN Bis zum Einbruch der Dunkelheit zog sich das Trecker-Pulling in Halen hinaus. Viele Besucher harrten dennoch aus.

von H.-günter Dobelmann HALEN - Auch der 5. Trecker- Treck des Puller-Clubs Halen war ein Zuschauermagnet und toppte die Veranstaltung von 2003. Mit 126 Startern wurde eine Steigerung um 30 Teilnehmer verzeichnet. Das große Starterfeld und ein Defekt am Edewechter Bremswagen bewirkten eine erhebliche Verschiebung des Zeitplans. Ein Großteil der vielen Zuschauer harrte dennoch bis zum Einbruch der Dunkelheit aus.

Ihre Solidarität bewiesen die Freunde des Pullersports beim Defekt am Bremswagen. Die „Lanzjungs“ aus Apen holten kurzentschlossen ihren Bremswagen „Blue Fighter“ nach Halen, damit das Edewechter Gerät repariert werden konnte. Rechtzeitig zum Start der großen Gewichtsklassen war der Edewechter wieder einsatzbereit. Der „Blue Fighter“ wäre zu leicht gewesen.

In der Klasse bis drei Tonnen hatten die Trecker keine Chance, den Bremswagen über die 100-Meter-Distanz zu ziehen. Den meisten Schleppern ging nach weniger als der Hälfte die Puste aus. Zwei Full Pulls mit zwei verschiedenen John Deere brachten für Josef Berndmeyer aus Cloppenburg in der nächsten Klasse einen Doppelerfolg. Den dritten Platz belegte Reinhard Engbrecht aus Ahlhorn mit einem betagten, aber immer noch kräftigen Schlüter.

In der Klasse bis 6,5 Tonnen gingen 28 Teilnehmer an den Start, und mit 35 Pullern war die Klasse 5 (bis 8 Tonnen) am stärksten besetzt. Hier kam der Edewechter Bremswagen wieder zum Einsatz. Clemens Hackstedt aus Höltinghausen mit seinem John Deere 7810 und Christian Vornhagen mit einem Fendt 824 schafften im ersten Durchgang einen Full Pull. Der Fendt 716 von Jan-Dirk Rolfes aus Garrel verfehlte den Full Pull um elf Zentimeter. Im Stechen lag Hackstedt mit 81,98 Metern um zehn Zentimeter vor Vornhagen.

Zwölf Boliden starteten in der Gewichtsklasse über acht Tonnen. Mit dabei war wieder der 300 PS starke Fendt 930 aus Wildeshausen. Als zusätzliches Gewicht hatte er wie 2003 einen kompletten Fendt im Frontlader aufgenommen und brachte damit 19,12 Tonnen auf die Waage. Damals wurde Frank Asche mit diesem Schlepper Sieger in dieser Klasse. In diesem Jahr wollte es Olaf Meyer aus Egterholz wissen. Er rüstete seinen mit 260 Pferdestärken bestückten New Holland 8970 auf 19,45 Tonnen auf und startete zum Angriff auf den Fendt. Von den insgesamt zwölf Startern schafften sieben Trecker einen Full Pull und gingen damit ins Stechen. Für dieses Stechen wurden alle verfügbaren Gewichte auf den Bremswagen geladen. Asche und Meyer nahmen es gelassen und zogen den Bremswagen erneut über die 100-Meter-Marke. Wegen der inzwischen eingebrochenen Dunkelheit erklärten die Veranstalter beide zum Sieger. Den dritten Platz belegte Christian Weiß aus Sevelten mit seinem New Holland Tg285, der im zweiten Lauf

93,47 Meter schaffte.

Bei zwischendurch eingelegten Schauziehen zeigte Josef Reinke (Halen) das Leistungsvermögen des ABC-Fords. Wie auch der 25 Tonnen schwere Timberjack Holzrüttelzug aus Falkenberg zog er den Bremswagen scheinbar ohne Kraftanstrengung über die Bahn.

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