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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Böse Worte wie „Spasti“ passé

13.09.2016

Lastrup Seit zehn Jahren gibt es in Lastrup am Schulzentrum in der Elisabethstraße die Sophie-Scholl-Schule, eine staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte im Sinne des niedersächsischen Schulgesetzes. Sie wird als Ganztagseinrichtung geführt. Nun feierte die Schule im Beisein vieler Ehrengäste, Schüler, Freunde, Eltern, Ehemaliger und ehemaliger Mitarbeiter ihr zehn-jähriges Bestehen. „Das kleine Jubiläum ist ein Anlass zur Freude und um Dank zu sagen“, so die Leiterin der Einrichtung, Ann-Katrin Oltmanns.

„Die Gemeinde Lastrup hat es uns ermöglicht, im Rahmen der Kooperation die Schule im Schulzentrum zu begründen“, erinnerte Ann-Katrin Oltmanns, die dafür dem damaligen Bürgermeister Jürgen Focke den Dank aussprach. „Wir sind eingeladen, uns als Schule in das Gemeindeleben einzubringen. Wir fühlen uns hier willkommen. Die Schulpartnerschaft mit der Grund- und mit der Oberschule ist geprägt durch ein freundliches, kooperatives Miteinander“, so Oltmanns.

Der Caritas-Verein Altenoythe, dessen Verwaltungsratsvorsitzenden Edmund Sassen Ann-Katrin Oltmanns auch begrüßen konnte, habe Anfang 2000 ein wohnortnahes Angebot schaffen wollen. Die Schule sollte in räumlicher Nähe zu einer Regelschule entstehen. „Wir brauchten die Offenheit einer Kommune und eine Schule mit einem freien Raumangebot. Mit der Gemeinde Lastrup fanden wir den idealen Partner“, so Oltmanns, die auch erwähnte, dass man sich erst aneinander gewöhnen musste. Die Kinder seien neugierig und ziemlich unbefangen gewesen. Schimpfwörter wie „Du Spasti“ seien aber aus dem Wortschatz der Schüler verschwunden. Aber vor allem die älteren Schüler beider Systeme probierten Grenzen und Möglichkeiten aus. So seien Schule, Lehrer und Schüler auch an Grenzen gestoßen, weil einige Schüler einen geschützteren Raum brauchten.

Sassen, erinnerte an die gute Zusammenarbeit des Caritas-Vereins mit der Gemeinde Lastrup, die nicht nur durch die Sophie-Scholl-Schule demonstriert werde, sondern auch durch das Caritas-Wohnheim an der Wallstraße und durch den Heilpädagogischen Kindergarten an der Schnelter Straße, in dem gerade eine Kinderkrippe in Kooperation mit der Gemeinde eingerichtet worden sei. Sie sei bereits bis auf einen Platz praktisch ausgebucht.

Mit vielen Angeboten für Kinder und Besucher feierte die Schule ihr Jubiläum. In dem in Kooperation mit Kindern der Grundschule gesungenen Vierfarbenlied hieß es: „Nur eine Farbe auf der Welt ist nie genug, voneinander lernen macht erst klug.“

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