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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Mehr Betreuungsplätze in der Gemeinde

15.01.2020

Bösel Der St.-Franziskus Kindergarten in Petersdorf soll um eine Krippengruppe ausgebaut werden. Dafür hat sich der Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Familie der Gemeinde Bösel in seiner Sitzung am Montag einstimmig ausgesprochen. Bisher gibt es in Petersdorf keine Krippe, einige Krippenkinder aus Petersdorf werden in Bösel betreut. Eine Abfrage der (früheren) Kitaleiterin Madita Bley habe ergeben, dass neun Eltern zum August 2021 Interesse an Krippenplätzen bekundet hätten.

Neuer Bewegungsraum

Bisher hat der Kindergarten in Petersdorf zwei Gruppen. Die Gemeinde geht davon aus, dass sich die Kosten der Erweiterung auf rund 700 000 Euro belaufen. Rund 200 000 Euro davon entfallen auf den Bewegungsraum, der zusätzlich errichtet werden muss. Dies ist notwendig, sobald eine Einrichtung mehr als zwei gleichzeitig anwesende Gruppen hat. Die Gemeinde hatte angedacht, die Sporthalle in unmittelbarer Nähe des Kindergartens mit einzubeziehen, doch Kindergarten und Schule dürfen nicht das gleiche Gebäude nutzen. „Nicht nachvollziehbar“ und „ärgerlich“ findet das Bürgermeister Hermann Block. Denn Zuschüsse von Land und Landkreis gibt es nur für neu geschaffene Plätze, den Bewegungsraum muss die Gemeinde alleine finanzieren.

Mit der Planung für die Erweiterung soll die Böseler Architektin Birgit Sauerwald beauftragt werden. Die Erweiterung ist so geplant, dass bei Bedarf bis zu zwei weitere Gruppen angeschlossen werden könnten. Auch der Bau einer Cafeteria wäre möglich.

Noch kein Träger

Der Neubau einer fünfgruppigen Kindertagesstätte in Bösel war ebenfalls Thema. Als Übergangslösung sind Gruppen in St. Anna und St. Raphael eingerichtet worden. Bis 2021, so strebt es die Gemeinde an, soll die neue Kita stehen. Eingeplant sind bisher Kosten in Höhe von drei Millionen Euro, diese könnten noch steigen, hieß es.

Vor Weihnachten habe es Gespräche mit drei möglichen Trägern gegeben und vertiefende Gespräche mit dem Caritas-Verein Altenoythe sowie der katholischen Kirchengemeinde. Auch die neue inklusive Kindertagesstätte der Caritas in Friesoythe wurde besichtigt. In dieser gibt es Gruppen mit verschiedenen Schwerpunkten, und auch der Familienentlastende Dienst wird dort untergebracht. Das Konzept habe die Ratsmitglieder und Mitglieder des Arbeitskreises Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) überzeugt. Um nun weiter planen zu können, „brauchen wir einen Träger“, sagte Block – und eventuell mehr Zeit.

Die Standortfrage wurde nicht abschließend geklärt. Ein möglicher Platz liegt nördlich der Straße Neuland, ein Teil der Fläche gehört der Kirche. Wird die Caritas der Träger, müsste die Gemeinde ein Grundstück erwerben.

Bis zur Ratssitzung am Mittwoch, 29. Januar, soll die Verwaltung mit der Caritas abstimmen, ob durch die Gemeinde ein Grundstück im Wege des Erbbaurechts überlassen werden könnte. Außerdem soll mit der Kirche darüber gesprochen werden, ob eine Trägerkombination möglich sei. So könnte der Kita-Standort parallel als Familienzentrum entwickelt werden.

Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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