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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Volkshochschule: Chefin mit „unverwechselbarem Profil“

09.07.2016

Cloppenburg Schwungvoll, liebevoll und nicht zuletzt humorvoll ist sie gewesen, die feierliche Verabschiedung von Doris Ostendorf am Freitag. Mehr als 30 Jahre war sie die Frau an der Spitze der Volkshochschule Cloppenburg, gab der Bildungseinrichtung „ein unverwechselbares, ihr unverwechselbares Profil“, wie Professor Dr. Uwe Meiners, Vorstand der Volkshochschule Cloppenburg, vor den zahlreichen geladenen Gästen der Ruhestandsfeier hervorhob.

„Sie haben die VHS geprägt, sie aufgebaut“, rühmte Landrat Johann Wimberg und erinnerte an die Anfänge der Einrichtung, als es nur eine Bürokraft auf einer halben Stelle gab, wo heute 20 Mitarbeiter, fünf fest angestellte Dozenten sowie 200 freiberuflich tätige Lehrkräfte aktiv sind. War der Umfang des VHS-Programms im Jahr 1984 mit 84 Seiten und 61 Kursen noch überschaubar, so Wimberg, sei das Programm heute ein richtiges Buch.

Der Schritt, eine Volkshochschule im Landkreis Cloppenburg zu gründen, habe die Bildungslandschaft bereichert. Wobei die VHS, „eng und untrennbar mit ihrem Namen und ihrem Engagement verbunden sind“, wandte er sich an Doris Ostendorf. Gerade in der Flüchtlingsarbeit habe die Einrichtung großartiges geleistet und bewiesen, ein verlässlicher Partner des Landkreises zu sein.

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Zielstrebig, aufgeschlossen, anpackend, zuversichtlich, verlässlich, kollegial, emanzipiert und mit der Überzeugung, ein „gibt es nicht“ oder auch „darf nicht“ als Herausforderung zu betrachten, umschrieb Dr. Barbara Kappenberg von der Katholischen Akademie Stapelfeld Doris Ostendorf. Sie sei eine Frau, die sich nicht nur für „ihre“ VHS, sondern auch auf Landes- und Bundesebene für die Weiterbildung stark gemacht habe und Grenzen als eine Art Ermutigung betrachte, diese einfach mal zu überwinden.

Mit sehr persönlichen Worten über die schöne Zusammenarbeit und einem musikalischen Ständchen in Form einer selbstkreierten Fassung des Songs Hakuna Matata – „Die Sorgen bleiben dir immer fern“ – verabschiedeten sich die Kollegen von ihrer scheidenden Chefin. Diese nahm sich am Ende des Festakts noch einmal Zeit, Weggefährten, Freunde und Kollegen persönlich zu begrüßen und für ihre Unterstützung all die Jahre zu danken, so etwa Ferdinand Cloppenburg. Dieser hatte den Aufbau der VHS maßgeblich vorangetrieben und war viele Jahre Vorstand der VHS. „Wir haben sehr lange sehr gut zusammengearbeitet“, erinnerte Doris Ostendorf und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, als dieser erwiderte: „Länger als so manche Ehe hält.“


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Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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